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Projektbeschreibung Osterath - Weissenthurm

EnLAG, Vorhaben 15 (Osterath - Weißenthurm)

Es folgt eine Bildbeschreibung:
Die Informationsgrafik im Querformat zeigt den Ausschnitt einer blau eingefärbten Deutschlandkarte. Die Punkte Weißenthurm und Osterath sind durch eine pinkfarbene Linie miteinander verbunden.
Ende der Bildbeschreibung.

Die Karte verortet das Projekt geographisch – sie zeigt nicht den tatsächlichen Trassenverlauf.

Die rund 140 Kilometer lange 380-Kilovolt-Leitungsverbindung von Osterath bei Düsseldorf führt durch den Rhein-Erft-Kreis, die kreisfreie Stadt Köln und den Rhein-Sieg-Kreis Richtung Bad Neuenahr-Ahrweiler. Endpunkt der Verbindung ist die Umspannanlage in Weißenthurm bei Koblenz. Die neue 380-Kilovolt-Verbindung ersetzt die vorhandenen 220-Kilovolt-Leitungen, die dafür abgebaut werden.

Zwischen Bornheim und Weißenthurm ist die neue Leitung bereits in Betrieb. Der nördliche Abschnitt zwischen Osterath und und Rommerskirchen befindet sich im Genehmigungsverfahren. Der Bau für den Abschnitt zwischen Rommerskirchen und Sechtem in Bornheim wurde mit Planfeststellungsbeschluss vom 30. Dezember 2016 genehmigt. Die gesamte Leitung soll 2019 in Betrieb gehen.

Bedarf und Notwendigkeit

Das Projekt steht im Zusammenhang mit dem EnLAG-Vorhaben 14 Niederhein/Wesel – Osterath. Mit diesem Neubau ergänzen wir die netzverstärkenden Maßnahmen in den Ballungsräumen Rhein/Main und Rhein/Neckar – und beugen somit künftig Netzengpässen im Netzgebiet südlich von Osterath vor.

Durch das Vorhaben wird die Übertragungskapazität im nördlichen Rheinland erhöht, die neben der Übertragung von Windenergie aus dem Nordwesten nach Süden auch aufgrund regionaler Einspeisung von Kraftwerksleistung erforderlich ist.

Umspannanlage Osterath

Um später die neue 380-Kilovolt-Stromleitung anschließen zu können, haben wir auch die Umspannanlage Osterath auf bestehender Grundstücksfläche entsprechend erweitert – um zwei 380-Kilovolt-Transformatoren sowie eine sogenannte Umgehungsschiene. Auf der Umgehungsschiene werden ankommende und abgehende Stromleitungen geführt und geschaltet, die Transformatoren sind für das Umspannen von 380 Kilovolt auf 110 Kilovolt notwendig und stellen die regionale Stromversorgung im Raum Meerbusch sicher. Diesen Ausbau haben wir im Juni 2016 abgeschlossen, weitere Arbeiten an der Umspannanlage folgen erst im Zuge der Leitungsanbindung.

Ihre Ansprechpartnerin
Joëlle Bouillon
Joëlle Bouillon
Projektkommunikation
Telefon +49 231 5849-12932
Mail ten.noirpma@nolliuoB.elleoJ

Fragen zum Projekt können Sie auch gern in unserem Dialogportal direktzu Amprion stellen.