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Projektbeschreibung Kruckel - Dauersberg

EnLAG, Vorhaben 19 (Kruckel - Dauersberg)

Zwischen Kruckel bei Dortmund und Dauersberg in Rheinland-Pfalz bauen wir auf etwa 126 Kilometern eine bereits vorhandene Trasse aus – statt 220 wird die neue Freileitung eine Spannung von 380 Kilovolt führen. Wir planen die Gesamtinbetriebnahme in 2023. Gesetzlich verankert ist das Projekt als Maßnahme Nr. 19 im Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG), das 2009 verabschiedet wurde.

Bedarf und Notwendigkeit

Das Leitungsbauprojekt Kruckel – Dauersberg ist Teil einer neuen 380-Kilovolt-Verbindung, die bis ins Rhein-Main-Gebiet führt. Der südliche Teil von Dauersberg nach Hünfelden ist bereits fertiggestellt. Das Projekt trägt dazu bei, unser Stromnetz noch flexibler und leistungsfähiger zu machen. Die Zukunft der Energieversorgung setzt eine effiziente Vernetzung des Gesamtsystems voraus, in dem die erneuerbaren Energien eine ständig wachsende Rolle spielen. Den daraus entstehenden neuen Anforderungen werden wir unter anderem mit diesem Leitungsbauprojekt gerecht.

Neben konventioneller Energie aus dem östlichen Ruhrgebiet und Westfalen wird die Leitung verstärkt Windenergie aus dem Norden in den Süden transportieren. Dafür müssen wir die Übertragungskapazität auf dieser Strecke erhöhen.

Trassenverlauf

Die neue Freileitung beginnt in Kruckel bei Dortmund und führt zum rheinland-pfälzischen Dauersberg und weiter nach Hünfelden in Hessen. Der südliche Teil ab Dauersberg bis in das Rhein-Main-Gebiet ist bereits in Betrieb. Das nördliche Teilstück, das von Kruckel nach Dauersberg verläuft, ist in sechs Abschnitte unterteilt, die sich derzeit alle in unterschiedlichen Phasen der Planung, Genehmigung und Realisierung befinden. Einzelheiten zu den Genehmigungsabschnitten finden Sie unter Planungsstand. Das Leitungsbauprojekt von Kruckel nach Dauersberg ist insgesamt rund 126 Kilometer lang.

Technik

Die neue 380-Kilovolt-Freileitung bauen wir weitgehend im Trassenraum der bestehenden 220- und 110-Kilovolt-Freileitungen. Dafür werden die vorhandenen Freileitungen und Masten abgebaut. Die 220-Kilovolt-Stromkreise werden durch zwei neue 380-Kilovolt-Stromkreise ersetzt und die beiden in Betrieb befindlichen 110-Kilovolt-Stromkreise werden auf den neuen 380-Kilovolt-Masten mitgeführt. Diese Bauweise minimiert den Eingriff in Natur und Landschaft.

Die Karte zeigt den im Raumordnungsverfahren beantragten Verlauf der 380-Kilovolt-Höchstspannungsfreileitung zwischen Kruckel bei Dortmund und Dauersberg.

Detaillierte Darstellung der Abschnitte A-E

Ihr Ansprechpartner
Claas Hammes
Claas Hammes
Projektkommunikation
Telefon +49 231 5849-12937
Mail ten.noirpma@semmaH.saalC

Fragen zum Projekt können Sie auch gern in unserem Dialogportal direktzu Amprion stellen.