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Planungsstand Kruckel - Dauersberg

Für die Genehmigung der Abschnitte A bis C sowie E in Nordrhein-Westfalen ist die Bezirksregierung Arnsberg zuständig, für den Abschnitt D in Rheinland-Pfalz die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord in Koblenz (SGD Nord). Für die Genehmigung der Abschnitte A bis C sowie E in Nordrhein-Westfalen ist die Bezirksregierung Arnsberg zuständig, für den Abschnitt D in Rheinland-Pfalz die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord in Koblenz (SGD Nord). Für die Abschnitte A1 und D sowie E wurden bereits Planfeststellungsbeschlüsse erteilt. Für den Abschnitt C haben wir die Unterlagen im Dezember 2017 eingereicht. Für die Abschnitte A2 und B wird das Planfeststellungsverfahren vorbereitet. Nähere Informationen erhalten Sie auch bei den verfahrensführenden Behörden.

Nähere Informationen erhalten Sie auch bei den verfahrensführenden Behörden.

Abschnitt A1: Kruckel (Dortmund) - Garenfeld (Hagen)

Die Bezirksregierung Arnsberg hat am 26. Juli den Planfeststellungsbeschluss für den etwa elf Kilometer langen Genehmigungsabschnitt erteilt. Der Neubau im vorhandenen Trassenraum wurde als die schonendste Lösung für Mensch und Umwelt festgestellt. Auf dieser Grundlage führen wir die bereits laufenden Untersuchungen des Baugrundes und die Verhandlungen zu den Leitungsrechten fort. Neben der Sicherung der Leitungstrasse werden hierbei auch die nun anstehenden Bauvorbereitungen mit den betroffenen Grundstückseigentümern abgestimmt.

Auf Basis des Planfeststellungsbeschlusses werden wir die Ausführungsplanung detaillieren und den Baubeginn vorbereiten. Über den geplanten Bauablauf werden wir nach Abschluss der Bauausführungsplanung informieren.

Als Vorhabenträger hatten wir auf Bürgerinfomärkten und in Bürgersprechstunden an verschiedenen Orten nahe der geplanten Freileitung über unsere Planungen informiert. Im Juni 2015 hatten wir die Planfeststellungsunterlagen eingereicht. Der Erörterungstermin hatte im März 2017 stattgefunden.

Zwischen den Abschnitten A1 und A2 befindet sich die Umspannanlage Garenfeld, die Amprion im Zuge des Leitungsbauprojektes auf 380 Kilovolt ausbaut. Der erste Teil der landschaftsbaulichen Maßnahmen des Grünflächenkonzeptes wurde abgeschlossen. Die baulichen Arbeiten zur Errichtung der Umspannanlage haben begonnen und werden voraussichtlich 2019 abgeschlossen.

Abschnitt A2: Umspannanlage Garenfeld (Hagen) - Punkt Ochsenkopf (Iserlohn)

Auf dem 10 Kilometer langen Leitungsabschnitt stehen in Hagen-Hohenlimburg zwei Trassenführungsvarianten zur Diskussion. 2011 wurde der Neubau in der Bestandstrasse und eine nordöstliche Umgehung im behördlichen Raumordnungsverfahren als raumverträglich bewertet.

Wir werden den Bau der 380-Kilovolt-Höchstspannungsfreileitung in der Bestandstrasse in Henkhausen beantragen. Die Variante Hagen-Reh wurde nach umfangreicher Prüfung als nicht rechtssicher befunden. Zu dieser Entscheidung kamen wir nach einem 15 Monate langen Dialogprozess am Runden Tisch, an dem alle betroffenen Interessengruppen vertreten sind. Die Pressemitteilung zu dieser Entscheidung finden Sie hier.

Das ausschlaggebende Kriterium für die Wahl der Bestandstrasse in Hagen-Henkhausen ist für uns die Rechtssicherheit. Wir haben die naturschutz- und umweltfachlichen Belange für die Variante Hagen-Reh intensiv geprüft, sehen diese aber als nicht überwindbar an.

Im Juni dieses Jahres haben wir die Bürgerinnen und Bürger im Rahmen mehrerer Bürgerinfomärkte über unsere Planung informiert. Seit April stehen wir mir den Grundstückseigentümern in Kontakt. Die Einreichung der Planfeststellungsunterlagen bei der Bezirksregierung Arnsberg ist für Ende 2018 geplant.

Abschnitt B: Punkt Ochsenkopf (Iserlohn) - Punkt Attendorn

Der Trassenabschnitt B zwischen den Übergabepunkten Ochsenkopf und Attendorn im Kreis Olpe ist gut 36 Kilometer lang. Derzeit ist das Planfeststellungsverfahren in Vorbereitung, die Unterlagen sollen 2018 eingereicht werden. Im Rahmen der Vorbereitung hat Amprion die kommunalen Spitzenvertreter informiert und das weitere Vorgehen erläutert. Im November 2016 haben wir, verteilt über das 36 Kilometer lange Teilstück, mehrere Bürgerinfomärkte durchgeführt, auf denen wir im Detail über das Projekt informiert haben.

Abschnitt C: Punkt Attendorn - Landesgrenze Rheinland-Pfalz

Den Antrag auf Planfeststellung für diesen etwa 37 km langen Planungsabschnitt haben wir am 19. Dezember 2017 bei der Bezirksregierung Arnsberg gestellt. Um unsere Standortsuche für die geplante Umspannanlage in Junkernhees so nachvollziehbar wie möglich zu gestalten, haben wir uns dazu entschieden, den Bau im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens für diesen Trassenabschnitt zu beantragen.

Die öffentliche Auslegung der Antragsunterlagen fand Anfang des Jahres in den betroffenen Kommunen statt. Die Antragsunterlagen sind hier im Downloadbereich einsehbar.

Die Bezirksregierung wird die eingegangenen Hinweise, Einwendungen und Stellungnahmen bewerten und gegebenenfalls die Ampion als Antragsstellerin zu ergänzenden Aussagen, Planungen und Untersuchungen auffordern.

Alle Hinweise, Einwendungen und Stellungnahmen werden in einem noch nicht zeitlich festgelegten Erörterungstermin von der Bezirksregierung erörtert.

Abschnitt D: Landesgrenze Rheinland-Pfalz - Dauersberg

Im Juli 2017 haben wir mit Wegebauarbeiten begonnen. Erste Gründungsarbeiten für die Mastfundamente sind für dieses Jahr geplant. Die Errichtung erster Maste ist für 2019 terminiert. Am 15. Dezember 2016 hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig den Planfeststellungsbeschluss für den 16 Kilometer langen rheinland-pfälzischen Genehmigungsabschnitt bestätigt. Gegen den Planfeststellungsbeschluss hatten die beiden rheinland-pfälzischen Ortsgemeinden Brachbach und Mudersbach geklagt. Für Vorhaben nach dem Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) besteht die Besonderheit einer erst- und letztinstanzlichen Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts. Weitere Klageverfahren sind ausgeschlossen. Der Gesetzgeber will damit eine Beschleunigung der EnLAG-Vorhaben als vordringliche Infrastrukturprojekte auch in Gerichtsverfahren sicherstellen.

Abschnitt E: Punkt Mudersbach - Eiserfeld (Siegen)

Für den ca. 1,2 Kilometer langen Abschnitt E wurde Ende Juli 2015 durch die Bezirksregierung Arnsberg ein Planfeststellungsbeschluss erteilt. Die Ortsgemeinde Mudersbach hat ihre Klage zurückgenommen. Das Bundesverwaltungsgericht hat das Klageverfahren eingestellt.