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Planungsstand Kruckel - Dauersberg

Für die Genehmigung der Abschnitte A bis C sowie E in Nordrhein-Westfalen ist die Bezirksregierung Arnsberg zuständig, für den Abschnitt D in Rheinland-Pfalz die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord in Koblenz (SGD Nord). Für die Abschnitte A1 und D sowie E wurden bereits Planfeststellungsbeschlüsse erlassen. Gegen den Planfeststellungsbeschluss zum Abschnitt A1 wird geklagt. Für den Abschnitt C haben wir die Planfeststellungsunterlagen im Dezember 2017 und für den Abschnitt B im Oktober 2018 eingereicht. Für den Abschnitt A2 wird das Planfeststellungsverfahren vorbereitet. Nähere Informationen erhalten Sie auch bei den verfahrensführenden Behörden.

Abschnitt A1: Kruckel (Dortmund) - Garenfeld (Hagen)

Im ersten Genehmigungsabschnitt A1 zwischen der Umspannanlage (UA) Kruckel und der UA Garenfeld starten wir ab April 2019 mit dem Bau.

Unsere ersten Arbeiten beginnen am Koepchenwerk, entlang des südlichen Ufers des Hengsteysees, bis zur UA Garenfeld. Wir legen hier auf die bestehenden Masten zusätzliche Leiterseile für einen 220-kV-Stromkreis auf. In einem zweiten Schritt findet im Sommer 2019 zwischen dem Koepchenwerk und dem Planungspunkt Ende (In der Erdbrügge) eine Umbeseilung an den bestehenden Masten statt. Das bedeutet, wir ersetzen einen 110-kV- durch einen 220-kV-Stromkreis. Zeitgleich ist die Demontage unserer Leitung zwischen der UA Kruckel und dem Planungspunkt Ende vorgesehen.

Über den weiteren Bauablauf informieren wir Sie auch zukünftig an dieser Stelle.

Abschnitt A2: Umspannanlage Garenfeld (Hagen) - Punkt Ochsenkopf (Iserlohn)

Auf dem 10 Kilometer langen Leitungsabschnitt stehen in Hagen-Hohenlimburg zwei Trassenführungsvarianten zur Diskussion. 2011 wurde der Neubau in der Bestandstrasse und eine nordöstliche Umgehung im behördlichen Raumordnungsverfahren als raumverträglich bewertet.

Wir werden den Bau der 380-Kilovolt-Höchstspannungsfreileitung in der Bestandstrasse in Henkhausen beantragen. Die Variante Hagen-Reh wurde nach umfangreicher Prüfung als nicht rechtssicher befunden. Zu dieser Entscheidung kamen wir nach einem 15 Monate langen Dialogprozess am Runden Tisch, an dem alle betroffenen Interessengruppen vertreten sind. Die Pressemitteilung zu dieser Entscheidung finden Sie hier

Das ausschlaggebende Kriterium für die Wahl der Bestandstrasse in Hagen-Henkhausen ist für uns die Rechtssicherheit. Wir haben die naturschutz- und umweltfachlichen Belange für die Variante Hagen-Reh intensiv geprüft, sehen diese aber als nicht überwindbar an.

Im Juni dieses Jahres haben wir die Bürgerinnen und Bürger im Rahmen mehrerer Bürgerinfomärkte über unsere Planung informiert. Seit April stehen wir mir den Grundstückseigentümern in Kontakt. Die Einreichung der Planfeststellungsunterlagen bei der Bezirksregierung Arnsberg ist nach Abschluss des Dialogprozesses nun für 2019 vorgesehen.

Abschnitt B: Punkt Ochsenkopf (Iserlohn) - Punkt Attendorn

Der Trassenabschnitt B zwischen den Übergabepunkten Ochsenkopf im Märkischen Kreis und Attendorn im Kreis Olpe ist gut 36 Kilometer lang. Am 4. Oktober 2018 haben wir die Planfeststellungsunterlagen bei der Bezirksregierung Arnsberg eingereicht. Die öffentliche Auslegung der Antragsunterlagen durch die Bezirksregierung fand vom 6. November bis zum 5. Dezember 2018 statt. Die Einwendungsfrist endet am 19. Dezember 2018. Informationen zum Planfeststellungsverfahren und die Bekanntmachung finden Sie auf den Internetseiten der Bezirksregierung. Die Planfeststellungsunterlagen sind auch auf unserer Internetseite unter Downloads einsehbar.

Im November 2016 hatten wir, verteilt über das 36 Kilometer lange Teilstück, mehrere Bürgerinfomärkte durchgeführt, auf denen wir im Detail über das Projekt informiert hatten.

Im November 2018 haben wir die behördliche Auslage der Planfeststellungsunterlagen mit mehreren Bürgersprechstunden begleitet. Hier standen wir für Fragen zu Inhalt und Aufbau der Unterlagen zur Verfügung.

Abschnitt C: Punkt Attendorn - Landesgrenze Rheinland-Pfalz

Den Antrag auf Planfeststellung für diesen etwa 37 km langen Planungsabschnitt haben wir am 19. Dezember 2017 bei der Bezirksregierung Arnsberg gestellt. Um unsere Standortsuche für die geplante Umspannanlage in Junkernhees so nachvollziehbar wie möglich zu gestalten, haben wir uns dazu entschieden, den Bau im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens für diesen Trassenabschnitt zu beantragen.

Die öffentliche Auslegung der Antragsunterlagen fand Anfang des Jahres in den betroffenen Kommunen statt. Die Antragsunterlagen sind hier im Downloadbereich einsehbar.

Der Erörterungstermin, zu dem die Bezirksregierung Arnsberg eingeladen hat, fand vom 26. bis zum 28. November in der Stadthalle Attendorn statt.

Abschnitt D: Landesgrenze Rheinland-Pfalz - Dauersberg

Im Juli 2017 haben wir mit Wegebauarbeiten begonnen. Erste Gründungsarbeiten für die Mastfundamente haben im Sommer 2018 stattgefunden. Die Errichtung erster Maste ist für 2019 terminiert. Am 15. Dezember 2016 hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig den Planfeststellungsbeschluss für den 16 Kilometer langen rheinland-pfälzischen Genehmigungsabschnitt bestätigt. Gegen den Planfeststellungsbeschluss hatten die beiden rheinland-pfälzischen Ortsgemeinden Brachbach und Mudersbach geklagt.

Abschnitt E: Punkt Mudersbach - Eiserfeld (Siegen)

Für den ca. 1,2 Kilometer langen Abschnitt E wurde Ende Juli 2015 durch die Bezirksregierung Arnsberg ein Planfeststellungsbeschluss erteilt. Die Ortsgemeinde Mudersbach hat ihre Klage zurückgenommen. Das Bundesverwaltungsgericht hat das Klageverfahren eingestellt.