Metternich - Niederstedem

 BBPlG, Vorhaben 15 | Metternich - Niederstedem

Zwischen Metternich bei Koblenz und Niederstedem bei Bitburg wird die bestehende 220-Kilovolt-Leitung auf die Spannungsebene von 380 Kilovolt angehoben. Wir planen, die rund 105 Kilometer lange Leitung 2023 in Betrieb zu nehmen.

Bedarf und Notwendigkeit

Immer mehr Windenergie wird in Küstennähe, aber auch von den großen Windparks im Binnenland erzeugt – wie etwa in der Eifel und dem Hunsrück. Diesen regenerativ erzeugten Strom gilt es in das Übertragungsnetz einzuspeisen. So kann er dorthin transportiert werden, wo er auch benötigt wird. Über die Einbindung der lokalen Umspannanlagen in Niederstedem und Wengerohr stärken wir zudem die Versorgungssicherheit in der Region. Im Bundesbedarfsplangesetz (BBPlG) ist das Vorhaben als Maßnahme Nr. 15 festgelegt. Amprion investiert in das Leitungsbauvorhaben Metternich – Niederstedem insgesamt rund 145 Millionen Euro.

Trassenverlauf

Es folgt eine Bildbeschreibung:
Das Foto im Querformat zeigt eine Trasse, die durch grün bewachsene Hügel verläuft. 
Ende der Bildbeschreibung.

Das Projekt Metternich – Niederstedem umfasst drei Genehmigungsabschnitte und hat eine Gesamtlänge von rund 105 Kilometern. Für den Ersatzneubau nutzt Amprion weitgehend den bereits vorhandenen Trassenraum der 220-Kilovolt-Freileitung. Der erste Abschnitt vom Punkt Metternich bis zum Punkt Pillig erfordert einen rund 20 Kilometer langen Ersatzneubau ab Koblenz. Der zweite, rund 46 Kilometer lange Leitungsabschnitt wird vom Punkt Pillig über die Verbandsgemeinden Treis-Karden, Kaisersesch, Cochem, Ulmen und Kröv-Bausendorf bis zur Umspannanlage Wengerohr in der Stadt Wittlich überwiegend in der vorhandenen 220-Kilovolt-Leitungstrasse verlaufen. Der dritte, mit rund 45 Kilometer ähnlich lange Abschnitt führt von der Umspannanlage Wengerohr in Wittlich bis zur Umspannanlage Niederstedem bei Bitburg.

Nancy Kluth
Ihre Ansprechpartnerin
Nancy Kluth
Projektsprecherin