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Planungsstand Urberach - Weinheim

Amprion möchte das Projekt im engen Austausch mit den Kommunen und Landkreisen und im Dialog mit den Bürgern planen. Dazu führten wir im Frühjahr 2016 Gespräche mit den Gebietskörperschaften und boten in Rücksprache mit ihnen im Sommer 2016 öffentliche Bürger-Infomärkte an.

Am 8. Februar 2017 hat Amprion das erste Genehmigungsverfahren, die Bundesfachplanung (§6 NABEG), bei der Bundesnetzagentur beantragt.

Am 25. April 2017 fand in Darmstadt die öffentliche Antragskonferenz statt. Daraufhin hat die Bundesnetzagentur am 14. Juni 2017 den Untersuchungsrahmen festgelegt. Dieser bestimmt den Inhalt der Unterlagen, die Amprion für die Bundesfachplanung einzureichen hat (§ 8 NABEG). Voraussichtlich im ersten Quartal 2018 werden die Unterlagen vorliegen. Sie werden dann öffentlich ausgelegt und es besteht die Möglichkeit der Stellungnahme, bevor die Bundesnetzagentur einen Erörterungstermin durchführt.

Am Ende der Bundesfachplanung legt die Bundesnetzagentur einen Trassenkorridor fest. Dabei bezieht sie die Öffentlichkeit sowie die Träger öffentlicher Belange ein und prüft, ob die von Amprion vorgeschlagene Nutzung des vorhandenen Trassenraums die raumverträglichste Alternative darstellt.

Erst im anschließenden zweiten Genehmigungsschritt – dem Planfeststellungsverfahren – wird die Detailplanung präzisiert. Im Jahr 2022 soll die neue Leitung in Betrieb gehen.