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Planungsstand ALEGrO

Es folgt eine Bildbeschreibung:
Die Informationsgrafik im Querformat zeigt die geplante Trassenführung von Oberzier nach Lixhe. Der deutsche Teil der angedeuteten Karte ist blassblau eingefärbt, Belgien und die Niederlande sind auf weißem Hintergrund eingezeichnet. Die Punkte Oberzier und Lixhe sind durch eine unregelmäßige Linie miteinander verbunden, die in einigen Abschnitten pink, in anderen blau oder lila eingefärbt ist. Die Legende gibt an: 
„blau“: ALEGrO Trasse (geschlossene Bauweise)
„lila“: ALEGrO Trasse (offene Bauweise)
„pink“: ALEGrO Trasse Belgien (elia)
Ende der Bildbeschreibung.

Planfeststellungsverfahren

Amprion hat das Planfeststellungsverfahren zum Bau des Gleichstrom-Erdkabels ALEGrO Mitte Mai 2017 beantragt. Die Bezirksregierung Köln hat die Unterlagen ab 29. Mai vier Wochen in den betroffenen Kreisen und Kommunen ausgelegt. Die Bürger hatten bis zwei Wochen nach Ende der öffentlichen Auslegung Gelegenheit, zu den Plänen bei der Bezirksregierung schriftlich Stellung zu nehmen. Daraufhin folgt ein Erörterungstermin bevor die Behörde eine Entscheidung über das Verfahren trifft. Der Erörterungstermin findet voraussichtlich Ende Januar 2018 statt.

Beteiligungsmöglichkeiten

Im Vorfeld des Genehmigungsverfahrens hat Amprion bereits viele Gespräche mit den betroffenen Gemeinden und Kreisen geführt, um ihre Anliegen möglichst zu berücksichtigen. Bei öffentlichen Bürgerveranstaltungen stellen wir unsere Planung regelmäßig vor. Zur Erläuterung der umfassenden Genehmigungsunterlagen fanden zuletzt im Mai/Juni 2017 drei Sprechstunden in Aachen, Eschweiler und Niederzier statt. Amprion-Mitarbeiter erläuterten die umfangreichen Unterlagen – 20 Ordner mit vielen Fachinformationen und Plänen. Auch im Vorfeld und während des Baus des Erdkabels und des Konverters wird Amprion Dialogformate anbieten.

Hinweise über die Online-Plattform alegrodialog.de

2014 haben wir bereits vor der Konkretisierung des Trassenverlaufs mit www.alegrodialog.de eine Online-Beteiligungsmöglichkeit geschaffen. Durchschnittlich einen Hinweis pro Trassenkilometer haben wir über diese Online-Beteiligungsplattform erhalten. Wo es technisch und planerisch möglich war, haben wir Hinweise aufgenommen und in unsere Planungen einfließen lassen. Oftmals sprachen Raumwiderstände oder auch technische Restriktionen aber gegen die Vorschläge.

Die wesentlichen Veränderungen seit September 2014 im Überblick:

  • Im Raum Aachen kann die Trasse mittels geschlossener Bauweise enger entlang der Autobahn geführt werden. Der Bau durch Aachen-Forst wird vermieden.
  • Im Bereich des Kraftwerks Weißweiler wird eine Trassenführung über das Betriebsgelände angestrebt.
  • Das Wasserschutzgebiet Eicher Stollen wird nahezu gänzlich umgangen.
  • Der Augustinerwald wird in geschlossener Bauweise unterquert. Damit wird das Camp Hitfeld umgangen.