Karriere bei Amprion

Planungsstand ALEGrO

Genehmigt

Am 17. Oktober 2018 hat die Bezirksregierung Köln den Planfeststellungsbeschluss für den deutschen Abschnitt von ALEGrO erteilt. Amprion hat daraufhin mit dem Bau des Erdkabels und des Konverters begonnen.

Am 30. Oktober 2018 markierte hochrangiger politischer Besuch den offiziellen Baubeginn: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und der Oberbürgermeister der Stadt Aachen, Marcel Philipp, haben in Aachen-Brand gemeinsam den ersten Spatenstich für die deutsch-belgische Strombrücke durchgeführt.

Planfeststellungsverfahren

Amprion hatte das Planfeststellungsverfahren zum Bau des Gleichstrom-Erdkabels ALEGrO Mitte Mai 2017 beantragt. Die Bezirksregierung Köln hat die Unterlagen ab 29. Mai 2017 vier Wochen in den betroffenen Kreisen und Kommunen ausgelegt. Die Bürger hatten bis zwei Wochen nach Ende der öffentlichen Auslegung Gelegenheit, zu den Plänen bei der Bezirksregierung schriftlich Stellung zu nehmen. Daraufhin folgte am 23. Januar 2018 ein Erörterungstermin bevor die Behörde eine Entscheidung über das Verfahren getroffen hat.

Beteiligungsmöglichkeiten

Im Vorfeld des Genehmigungsverfahrens hat Amprion bereits viele Gespräche mit den betroffenen Gemeinden und Kreisen geführt, um ihre Anliegen möglichst zu berücksichtigen. Bei öffentlichen Bürgerveranstaltungen stellen wir unsere Planung und Baumaßnahmen regelmäßig vor. Zur Erläuterung der anstehenden Bauarbeiten fanden zuletzt Ende August 2018 drei Sprechstunden in Aachen, Eschweiler und Niederzier statt. Auch während des zweijährigen Baus des Erdkabels und des Konverters wird Amprion Dialogformate anbieten.

Hinweise über die Online-Plattform alegrodialog.de

2014 haben wir bereits vor der Konkretisierung des Trassenverlaufs mit www.alegrodialog.de eine Online-Beteiligungsmöglichkeit geschaffen. Durchschnittlich einen Hinweis pro Trassenkilometer haben wir über diese Online-Beteiligungsplattform erhalten. Wo es technisch und planerisch möglich war, haben wir Hinweise aufgenommen und in unsere Planungen einfließen lassen. Oftmals sprachen Raumwiderstände oder auch technische Restriktionen aber gegen die Vorschläge.

Die wesentlichen Veränderungen seit September 2014 im Überblick:

  • Im Raum Aachen kann die Trasse mittels geschlossener Bauweise enger entlang der Autobahn geführt werden. Der Bau durch Aachen-Forst wird vermieden.
  • Im Bereich des Kraftwerks Weißweiler wird eine Trassenführung über das Betriebsgelände angestrebt.
  • Das Wasserschutzgebiet Eicher Stollen wird nahezu gänzlich umgangen.
  • Der Augustinerwald wird in geschlossener Bauweise unterquert. Damit wird das Camp Hitfeld umgangen.