Karriere bei Amprion

Offshore-Netzanbindungssysteme Hanekenfähr

Das Foto im Querformat lässt den Betrachter von oben auf eine große Trommel für Offshore Seekabel blicken. Ringsherum sind Kräne und Gerüste zu erkennen, an den Seiten und dahinter erstreckt sich das Meer.

© Stiftung Offshore-Windenergie / Detlef Gehring

Die Integration von erneuerbaren Energien ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer umwelt- und klimaschonenden Energieversorgung. Dazu gehört auch die Nutzung von Offshore-Wind, die der Gesetzgeber bis 2030 mit 15 GW ausbauen will. Vor diesem Hintergrund realisiert Amprion zwei Offshore-Netzanbindungssysteme, mit denen jeweils ein Seekabel in der Nordsee mit dem landseitigen Netzanschluss in der Umspannanlage Hanekenfähr in Niedersachsen verbunden wird. Ziel ist es, das bereits stark beanspruchte Übertragungsnetz im Norden Deutschlands zu entlasten.

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hatte die beiden Projekte in den Entwurf des Flächenentwicklungsplans vom 26. Oktober 2018 aufgenommen. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hatte ihre Zustimmung bereits im Dezember 2017 durch die Bestätigung des Netzentwicklungsplans 2030, Version 2017 – unter dem Vorbehalt der weiteren Bestätigung im NEP 2030 Version 2019 – erteilt.

Das erste Offshore-Netzanbindungssystem wird eine Trassenlänge von etwa 220 Kilometern haben, 50 Kilometer davon verlaufen auf See. Die Übertragungsleistung beträgt etwa 900 Megawatt. Das zweite System hat eine Leistung von etwa 980 Megawatt und wird mit einer Trassenlänge von rund 300 Kilometer geplant, wobei 130 Kilometer unterseeisch verlegt werden. Die Inbetriebnahme der Anbindungen ist für 2028 und 2029 vorgesehen.

Mit den internen Vorbereitungen für die Projekte hat Amprion bereits im Jahr 2018 begonnen. Die Öffentlichkeit möchten wir von Beginn an über unsere Planung informieren. Daher starten wir noch vor Aufnahme der Genehmigungsverfahren, voraussichtlich im ersten Quartal 2019, mit konkreten Kommunikationsmaßnahmen.

Ihre Ansprechpartnerin
Katrin Schirrmacher
Katrin Schirrmacher
Leiterin Projektkommunikation
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