Karriere bei Amprion

Planungsstand Niederrhein/Wesel - Osterath

Abschnitte A und B: Wesel – Utfort – Punkt St. Tönis (rund 42 km)

Ende 2015 wurde die Rheinquerung als Erdkabelpilot-Projekt in das Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) aufgenommen. Daraufhin hat Amprion die bisherigen Planungen überarbeitet und insbesondere eine Prüfung von Erdverkabelungsoptionen im Rheinquerungsbereich gestartet. Die Planung ist mittlerweile so weit vorangeschritten, dass Amprion seit Januar 2019 erneut die Öffentlichkeit über das Vorhaben sowie über den weiteren Planungs- und Genehmigungsprozess informiert.

Die Planungen sehen im Einzelnen vor, die derzeitige 220-Kilovolt-Freileitung zwischen Wesel und Krefeld-Hüls im Abschnitt zwischen der Umspannanlage Wesel/Niederrhein (Stadt Wesel) und der Umspannanlage Utfort (Stadt Moers) durch eine neue Höchstspannungsleitung zu ersetzen. Die neue Leitung soll Energie auf der Spannungsebene 380-Kilovolt transportieren. Zusätzlich wird auf diesem Abschnitt eine 110-Kilovolt-Leitung mitgeführt.

Zwischen der Umspannanlage Utfort (Stadt Moers) und dem Punkt Hüls-West (Stadt Krefeld) ist auf rund 15 Kilometern der Neubau einer 380-Kilovolt-Leitung im Trassenraum der vorhandenen 220-Kilovolt-Freileitungstrasse geplant. Die oben genannte 220-Kilovolt-Leitung kann somit entfallen.

Zwischen dem Punkt Hüls-West und St. Tönis besteht bereits eine Leitung. Hier sollen die Masten von 220-Kilovolt auf 380-Kilovolt umgestellt werden. So kann die 380-Kilovolt-Verbindung bis in den Bereich der Umspannanlage St. Tönis fortgesetzt werden.

Um die Auswirkungen eines Erdkabelpiloten belastbar darlegen zu können, werden Untersuchungen im Bereich der Rheinquerung, wie z. B. Baugrunduntersuchungen, erfolgen.

Die Einreichung der Planfeststellungsunterlagen bei der Bezirksregierung Düsseldorf ist für Ende 2019 vorgesehen.

Abschnitt C: Punkt St. Tönis – Punkt Fellerhöfe (rund 7 km)

Das Planfeststellungsverfahren für diesen rund 7 km langen Abschnitt hat die zuständige Bezirksregierung Düsseldorf Ende 2012 abgeschlossen. Aufgrund eines Urteils des Bundesverwaltungsgerichts haben wir der Bezirksregierung Düsseldorf ergänzende Unterlagen zur Prüfung übergeben. Diese Unterlagen beinhalten unter anderem eine Umweltverträglichkeitsstudie als Grundlage für eine behördliche Umweltverträglichkeitsprüfung.

Die eingereichten Unterlagen wurden im Rahmen des ergänzenden Verfahrens zur öffentlichen Einsichtnahme ausgelegt. Das ergänzende Verfahren läuft derzeit noch.

Abschnitt D: Punkt Fellerhöfe - Osterath (rund 4 km)

Zwischen den Punkten Fellerhöfe und Osterath wird eine bestehende 380-Kilovolt-Leitung genutzt.