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Projektbeschreibung Wehrendorf - St. Hülfe

Abschnitt von EnLAG, Vorhaben 2 (Ganderkesee – Wehrendorf)

Amprion plant in Kooperation mit der TenneT den (Ersatz-)Neubau einer 380-Kilovolt-Höchstspannungsleitung von St. Hülfe in Diepholz über Wehrendorf, nach Ganderkesee. Diese Trasse ist im Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) als Vorhaben 2 verankert. Der Teilabschnitt von Ganderkesee bis St. Hülfe wird von der TenneT geplant. Amprion investiert rund 50 Millionen Euro in den etwa 33 Kilometer langen Teilabschnitt von St. Hülfe nach Wehrendorf und plant die Fertigstellung dieses Abschnitts in 2020. Die gesamte Leitung soll dann 2021 in Betrieb gehen.

Bedarf und Notwendigkeit

Das Leitungsbauprojekt schafft eine leistungsstarke Verbindung zwischen dem niedersächsischen Ganderkesee und den Regionen Diepholz und Osnabrück. Von dort aus schließen sich Richtung Süden weitere Leitungen an, die den Strom über Gütersloh und Dortmund bis nach Frankfurt transportieren. Dabei handelt es sich vor allem um Windstrom aus dem Norden Deutschlands, der in den südlich gelegenen Verbrauchszentren benötigt wird.

Technik und Trassenverlauf

Das gesamte Projekt umfasst drei Trassenabschnitte. Der Abschnitt zwischen Ganderkesee und St. Hülfe, den TenneT verantwortet, ist für die Erprobung von Erdkabeln auf Pilotstrecken vorgesehen. Ab der Umspannanlage St. Hülfe in Diepholz ist Amprion zuständig – die Strecke von dort bis nach Wehrendorf teilt sich in einen niedersächsischen und einen nordrhein-westfälischen Genehmigungsabschnitt. Hier ersetzen wir eine bestehende Freileitung mit geringerer Übertragungskapazität durch eine leistungsstärkere 380-Kilovolt-Verbindung.

Ihr Ansprechpartner
Michael Weber
Michael Weber
Projektkommunikation
Telefon +49 231 5849-12921
Mail ten.noirpma@rebeW.M

Fragen zum Projekt können Sie auch gern in unserem Dialogportal direktzu Amprion stellen.