Wehrendorf - St. Hülfe | Projektbeschreibung

Abschnitt von  EnLAG, Vorhaben Nr. 2 | Ganderkesee – Wehrendorf

Amprion hat in Kooperation mit der TenneT den (Ersatz-)Neubau einer 380-Kilovolt-Höchstspannungsleitung von Ganderkesee über St. Hülfe in Diepholz nach Wehrendorf geplant und gebaut. Diese Trasse ist im Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) als Vorhaben 2 verankert. Der Teilabschnitt von Ganderkesee bis St. Hülfe wurde von der TenneT geplant. Amprion ist für den etwa 33 Kilometer langen Teilabschnitt von St. Hülfe nach Wehrendorf verantwortlich. Die gesamte Leitung ist 2023 in Betrieb gegangen.

Bedarf und Notwendigkeit

Das Leitungsbauprojekt schafft eine leistungsstarke Verbindung zwischen dem niedersächsischen Ganderkesee und den Regionen Diepholz und Osnabrück. Von dort aus schließen sich Richtung Süden weitere Leitungen an, die den Strom über Gütersloh und Dortmund bis nach Frankfurt transportieren. Dabei handelt es sich vor allem um Windstrom aus dem Norden Deutschlands, der in den südlich gelegenen Verbrauchszentren benötigt wird.

Technik und Trassenverlauf

Das gesamte Projekt umfasst drei Trassenabschnitte. Der Abschnitt zwischen Ganderkesee und St. Hülfe, den TenneT verantwortet, war für die Erprobung von Erdkabeln auf Pilotstrecken vorgesehen.

Ab der Umspannanlage St. Hülfe in Diepholz ist Amprion zuständig – die Strecke von dort bis nach Wehrendorf verläuft sowohl durch Niedersachsen als auch durch Nordrhein-Westfalen. Hier haben wir eine bestehende Freileitung durch eine leistungsstärkere 380-Kilovolt-Verbindung ersetzt.

Michael Weber
Ihr Ansprechpartner
Michael Weber
Projektsprecher