Kriftel – Industriepark Höchst-West

Das Rhein-Main-Gebiet ist durch eine Vielzahl von Industriekunden geprägt, deren Leistungsbedarf steigt. Um die Region zuverlässig und bedarfsgerecht mit Strom versorgen zu können, müssen wir die Übertragungskapazität im Netz erhöhen. Wir verstärken unser Netz und sorgen so dafür, dass wir das hohe Niveau der Versorgungssicherheit auch in Zukunft gewährleisten können.

Für den Industriepark Höchst (IPH) und die dort ansässigen Unternehmen ist eine stabile und sichere Stromversorgung unerlässlich. Die dynamische Entwicklung des Industrieparks und das Ziel, bei der Energieversorgung des Standortes fossile Brennstoffe durch nachhaltige Energieträger zu ersetzen und somit den Ausstoß klimaschädlicher Emissionen deutlich zu verringern, machen es erforderlich, dass wir das Stromnetz verstärken.

Zwei Projekte sind hierzu bereits angelaufen: Wir erhöhen die Leistung über die 380-kV-Umspannanlage Schwanheim und über die 220-/110-kV-Anlage Farbwerke Höchst Süd nahe des Industrieparks. Daneben benötigt der IPH aber eine weitere Versorgungslinie auf der 110-kV-Spannungsebene. Mit diesem zusätzlichen Anschluss hat uns unser Industriekunde, die Infraserv Netze GmbH, Stromnetzbetreiberin im Industrieparks Höchst, eine 100% Tochter der Standortbetreibergesellschaft Infraserv Höchst, beauftragt.

Um die Leistung für den Industriepark Höchst zu erhöhen, planen wir ein rund fünf Kilometer langes 110-kV-Hochspannungs-Erdkabel zwischen unserer bestehenden Umspannanlage in Kriftel und der neuen Anlage IPH-West im Industriepark Höchst.

Die Inbetriebnahme ist 2027 vorgesehen.

Joëlle Bouillon
Ihre Ansprechpartnerin:
Joëlle Bouillon
Leiterin Projektkommunikation für Gleichstromprojekte (DC)