Projektbeschreibung

 BBPlG, Vorhaben 64 | 380-Kilovolt Netzverstärkung Hattingen – Linde

Das Vorhaben ist unter dem Projekt P403 „Netzverstärkung Hattingen-Linde“ im aktuellen Netzentwicklungsplan geführt und bestätigt. Darüber hinaus ist es unter Nr. 64 auch Gegenstand des Bundesbedarfsplans im Sinne des Bundesbedarfsplangesetzes. Das Vorhaben dient der Erhöhung der Übertragungskapazität zwischen Hattingen und Linde (Stadt Wuppertal, Bezirk Ronsdorf). Zur Realisierung sind vorerst folgende Maßnahmen und Einzelprojekte notwendig:

  • Zwischen den Umspannanlagen Hattingen und Linde ist eine 380-Kilovolt Leitung in bestehender 220-Kilovolt Trasse (derzeit in 110-kV betrieben) zu errichten.
  • Die Umspannanlagen Hattingen und Linde sind zu erweitern bzw. auszubauen.
  • Bau einer neuen Anlage in Linderhausen (Stadt Schwelm)

Bedarfsbegründung

Die Region Rhein/Ruhr ist durch eine hohe Anzahl von Industriekunden und damit eine sehr hohe elektrische Nachfrage geprägt. Im Rahmen der Energiewende werden sukzessive konventionelle Energien rück- sowie erneuerbare Energien ausgebaut. Somit verschieben sich die Verbrauchs- und Erzeugungsschwerpunkte. Durch den Anstieg der Erzeugung aus Erneuerbaren Energien kann das bestehende Netz die erwartete Einspeiseleistung vornehmlich im Norden nicht mehr vollumfänglich nach Süden abführen, was zu einem Bedarf an gezielten Verstärkungen und Umstrukturierungen des Höchstspannungsnetzes führt.

Die Netzerweiterung zwischen Hattingen und Linde ist eine dieser resultierenden Maßnahmen und erhöht zum einen die Übertragungskapazität und stellt zum anderen die elektrische Versorgungssicherheit in dieser Region sicher.

Übersichtskarte zum Vorhaben

Übersichtsskizze 380-kV Netzverstärkung Hattingen-Linde. Zum Öffnen klicken Sie bitte hier.