Windader West

Umsetzung

Die Offshore-Netzanbindungssysteme verbinden Offshore-Windparks mit dem Festland und werden als Gleichstrom-Erdkabel realisiert. Die Gleichstromtechnik ermöglicht es, große Energiemengen mit sehr geringen Verlusten über große Entfernungen zu transportieren.

Weiterführende Informationen zum Thema Erdkabel finden Sie  hier.

Offshore-Netzanbindungssysteme

Eine schematische Darstellung illustriert den Stromtransport von drei Offshore-Windkraftanlagen über eine Konverterplattform im Meer zur Konverterstation an Land. Der Strom wird mittels Seekabel und Wattkabel (durch das Wattenmeer beim Deich) als Gleichstrom (DC) zur Landstation geführt. Nach dem Deich folgt ein Landkabel. An der Konverterstation an Land wird der Gleichstrom mittels einer Umspannanlage in Wechselstrom (AC) umgewandelt und in das Höchstspannungsnetz eingespeist.

Schematische Darstellung: Technisches Konzept von Offshore-Netzanbindungssystemen

Konverterplattform auf See

Die Windkraftanlagen selbst erzeugen Wechselstrom (AC). Um ihn vor Ort in Gleichstrom umzuwandeln, ist je System ein sogenannter Konverter notwendig.

Mehr Informationen finden Sie hier
oder in unserem Video zur Konverterplattform auf See

Kabelverlegung auf See

Von den Offshore-Plattformen wird der Strom über Seekabel in Richtung Küste transportiert. Die Kabel werden wir sicher und möglichst umweltschonend im Meeresboden verlegen. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Kabelverlegung im Wattenmeer

Gerade in ökologisch sensiblen Bereichen wie dem Wattenmeer achten wir besonders stark auf umweltschonende Verlegeverfahren. Um die Inseln wie Norderney und den Deich an der Nordseeküste zu queren, hat sich das sogenannte HDD-Verfahren („Horizontal Directional Drilling“) etabliert. Mit diesem Spülbohrverfahren realisieren wir auch längere Querungen, ohne den Boden abzutragen. Experten sprechen von einer „geschlossenen“ Bauweise. Damit greifen wir nur minimal in Natur und Landschaft ein. Lediglich am Start- und Zielpunkt einer solchen Strecke benötigen wir Flächen für die Baustelleneinrichtung.

See- und Erdkabel

Um die ostfriesischen Inseln und den Deich an der Nordseeküste zu queren, nutzen wir das sogenannte Horizontalspülbohrverfahren („Horizontal Directional Drilling", HDD). Mit diesem Spülbohrverfahren realisieren wir längere Querungen, ohne den Boden abzutragen. Experten sprechen von einer geschlossenen Bauweise.

Auf dem Festland werden wir Erdkabel vom Deich bis zu den jeweiligen Netzverknüpfungspunkten verlegen.
Weitere Informationen zur offenen und geschlossenen Bauweise auf den Landabschnitten finden Sie  hier.

Konverterstationen an Land

Das Übertragungsnetz in Deutschland verwendet überwiegend Wechselstromtechnik. Deshalb benötigen wir in der Nähe der gesetzlich festgelegten Netzverknüpfungspunkte jeweils eine weitere Konverterstation, die den ankommenden Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt. Weitere Information finden Sie  hier.

Vorarbeiten

Hier finden Sie alle aktuellen Bekanntmachungen.