Themenwelt

Innovation

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Innovation
Amprion ist ein innovatives Unternehmen. In allen Fachbereichen arbeiten wir daran, Produkte, Systeme, Prozesse und Dienstleistungen neu oder weiterzuentwickeln. Dieses Engagement ist ein wichtiger Baustein für unseren zukünftigen Erfolg – denn auf dem Weg zur Klimaneutralität wandelt sich die Energiewelt mit hohem Tempo.

Neue Denkansätze und Herangehensweisen sind der Schlüssel, um die Transformation des Energiesystems zu meistern. Deshalb haben wir unsere Innovationstätigkeiten in den vergangenen Jahren deutlich ausgebaut und werden diesen Kurs auch in Zukunft fortsetzen. Im Fokus stehen dabei die drei Säulen Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit.

Versorgungssicherheit
Wirtschaftlichkeit
Umweltverträglichkeit
Innovationsbericht

Neue Lösungen für die Energiewende

Alle zwei Jahre veröffentlicht Amprion einen Innovationsbericht, der unsere wichtigsten Innovationsprojekte bündelt. Anhand konkreter Beispiele wird sichtbar, wie Amprion mit neuen Lösungen die Energiewende vorantreibt. Die vorgestellten Innovationsprojekte sind in fünf Unterkapitel gegliedert:

  1. Energiesystem im Wandel,
  2. Neue Netzelemente,
  3. Netzausbau 2.0,
  4. Systemführung und Betriebskonzepte der Zukunft sowie
  5. Digitalisierung von Unternehmensprozessen.
Innovationsbericht herunterladen
Gesprächssituation: Dr. Christoph Müller sitzt in Geschäftskleidung an einem Tisch. Im Vordergrund ist eine weitere Person von hinten erkennbar. Herr Dr. Müller gestikuliert in Richtung der Person.

Wir müssen flexibel bleiben und je nach Entwicklung passende Lösungen finden.

Dr. Christoph Müller

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CEO der Amprion GmbH

Projekte

Innovationskraft für Technik, Systemführung und Digitalisierung

Innovation hat viele Facetten. Sie umfasst neue Beteiligungsformate und Vertragsmodelle, konkrete Effizienzmaßnahmen und Technologien, die die Systemstabilität und die Übertragungskapazität erhöhen. Hinzu kommen Innovationen, die den Netzausbau beschleunigen und eine noch sicherere sowie ressourcenschonendere Umsetzung ermöglichen. Neben der reinen Technik des Übertragungsnetzes sind auch neue Lösungen beim Betrieb und in der Systemführung erforderlich. Zudem setzt Amprion auf innovative Ansätze zur Digitalisierung von Unternehmensprozessen.

Erfahren Sie mehr über ausgewählte Innovationsprojekte von Amprion:

Abwärme aus Kabeltunneln: Energie fürs Quartier

Abwärme aus Kabeltunneln verpufft bislang, obwohl sie direkt vor Ort einen Nutzen stiften kann. Daher entwickelt Amprion ein Konzept, um diese Wärmequelle verfügbar zu machen – für öffentliche Gebäude, Wohnquartiere und gewerbliche Einrichtungen.

Mehr Leistung aus dem bestehenden Netz

Um Kosten und Ressourcen beim Netzausbau zu optimieren, nutzt Amprion die vorhandenen Potenziale der Netzbetriebsmittel bestmöglich aus. Gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft untersuchen wir dafür verschiedene innovative Technologien und Konzepte.

Innenansicht einer langen Maschinenhalle mit mehreren riesigen, blau-orangefarbenen Turbinen oder Pumpen, die sich in einer Reihe erstrecken. Das Schild 'NEYRPIC' ist auf einer der Maschinen sichtbar.
Mit „KuPilot“ Redispatch-Kosten senken

Netzkapazitäten besser ausnutzen, schneller auf Engpässe reagieren und Kosten im Redispatch senken – bei weiterhin sicherer und stabiler Stromversorgung: Darum geht es bei KuPilot, einem gemeinsamen Pilotprojekt von Amprion, TenneT und RWE. 

Vierbeiniger Inspektionsroboter mit rotem Gehäuse steht auf nassem Gras in einer Umspannanlage, umgeben von Hochspannungsleitungen und Masten.
Roboter im Netzbetrieb: Sicherer arbeiten – an Land und auf See

Technologische Fortschritte machen die Robotik für den Netzbetrieb immer attraktiver. Amprion bereitet den Einsatz von Robotern sowohl onshore als auch offshore vor – mit einem klaren Ziel: Arbeitsabläufe verbessern, schneller auf Ereignisse reagieren und die Sicherheit weiter erhöhen.

Lastflüsse im Blick: KI für verlässliche Prognosen

Damit die Stromversorgung zuverlässig bleibt, bestimmen die Übertragungsnetzbetreiber schon vor dem Echtzeitbetrieb den erwarteten Lastfluss auf ihren Leitungen. Für noch präzisere Prognosen vergleicht und testet Amprion mehrere MachineLearningModelle.

Kooperationen

Gemeinsam innovativ: Kooperationen für das Netz der Zukunft

Kooperationen sind zentral für unsere Innovationen. Mit anderen Netzbetreibern, wissenschaftlichen Institutionen, Start-ups und Industriepartnern bringen wir neue Ideen schneller in die Praxis – durch gemeinsame Entwicklung und Tests. Daher setzen wir auf Gemeinschaftsprojekte oder Forschungspartnerschaften, in denen wir neue Lösungen testen.

Future Transmission Lab: Wissenschaft trifft Praxis

Das  Future Transmission Lab (FTL) ist eine strategische Initiative von Amprion, die den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis vertieft und die Forschung im Bereich des Übertragungsnetzes vorantreibt – denn die Transformation zu einem klimaneutralen Energiesystem bis 2045 wirft komplexe Fragen auf, die nur interdisziplinär beantwortet werden können. Im FTL kooperieren unter anderem Expert*innen aus Energiewirtschaft, Elektrotechnik, Raumplanung, Ökonomie, Jura und künstlicher Intelligenz. Unter anderem werden Forschungsprojekte an sieben Lehrstühlen finanziell und inhaltlich unterstützt. Der Fokus liegt dabei auf Fragestellungen rund um die Dekarbonisierung.

Das Bild zeigt eine STATCOM-Anlage (Static Synchronous Compensator) in einer industriellen Umgebung. Der Raum ist hell beleuchtet mit zahlreichen LED-Leuchten an der Decke. Die Anlage besteht aus symmetrisch angeordneten technischen Komponenten, wie Rohren, Ventilen, Kabeln und großen elektrischen Modulen. Rechts im Bild sind blaue, zylindrische Elemente zu erkennen, die Teil der Anlage sein könnten. Metallgitter trennen die Bereiche, und der Boden ist sauber und aus glattem, hellem Material. Die gesamte Konstruktion wirkt modern und hochfunktional, typisch für eine Einrichtung zur Regelung von Spannung oder Blindleistung im Stromnetz.
Systemstabilität 2030: Konsortium für die Netzstabilität von morgen

2024 wurde das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) geförderte  Forschungsprojekt Systemstabilität 2030 initiiert. Amprion übernimmt darin die Rolle des Konsortialführers. Eingebunden sind Partner aus der Forschung, Hersteller, Übertragungs- und Verteilnetzbetreiber sowie Zertifizierer. Das Konsortium ermittelt, welche Bedarfe zur Sicherstellung der Systemstabilität zukünftig bestehen und wie diese am besten gedeckt werden können. Ziel ist, bereits im Projekt einen Branchenkonsens zu erreichen und parallel notwendige Maßnahmen außerhalb des Projekts anzustoßen.

Info

Amprion in Europa

Auch auf europäischer Ebene arbeiten wir eng mit den anderen Übertragungsnetzbetreibern zusammen, um die Entwicklung von Innovationen zu beschleunigen. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass neue Lösungen grenzüberschreitend funktionieren und die Versorgungssicherheit gewährleistet bleibt.