Rheinberg: Straßensperrungen für Bau einer Erdkabelverbindung

Eine Straße ist mit Absperrbaken und Baustellenhinweisen für Leitungsarbeiten gesperrt; Schilder informieren über Durchgangsverbot.

Amprion errichtet eine Stromleitung als Erdkabelverbindung zwischen Voerde und Rheinberg. Auf einzelnen Nebenstraßen in Rheinberg wird es im Rahmen der Bauarbeiten zu Einschränkungen kommen. Ein Bau-Newsletter und eine Baustellenübersicht für Interessierte liefern aktuelle Informationen.

Die bestehende Stromverbindung zwischen der Umspannanlage Niederrhein in Wesel und der Umspannanlage Osterath bei Meerbusch soll verstärkt werden. Im Bereich der vorgesehenen Erdkabelverbindung zwischen Voerde und Rheinberg-Budberg haben die Bauarbeiten begonnen. Im Rahmen der Arbeiten wird es auch zu Einschränkungen auf hauptsächlich landwirtschaftlich genutzten Straßen rund um die Baumaßnahmen kommen.

Zu Beginn wird die Straße Kuicksgrind in der Nähe des Rheins bis zum 28. August 2026 gesperrt.

Baufortschritte oder kommende Straßensperrungen werden auch im Bau-Newsletter oder auf der Übersicht „Aktuelles“ auf der Projekt-Homepage veröffentlicht.

Bau-Newsletter für Interessierte

„Wir sind bemüht, die Arbeiten so effizient wie möglich umzusetzen, um die Einschränkungen gering zu halten“, sagt Amprion-Projektsprecher Christoph Alt. „Um alle Interessierten schnell und einfach zu informieren, haben wir einen Bau-Newsletter eingerichtet.“

Auf mögliche Straßensperrungen oder Einschränkungen wird Amprion durchgehend über diesen Newsletter hinweisen. Der „Bau-Newsletter Rheinquerung (EnLAG 14)“ kann über die Projekt-Homepage abonniert werden.

Hintergrund: Erdkabelverbindung zwischen Voerde und Rheinberg

Das EnLAG Vorhaben Nr. 14 sieht vor, die derzeitige 220-Kilovolt Freileitung zwischen Wesel und Krefeld-Hüls im Abschnitt zwischen der Umspannanlage Wesel/Niederrhein (Stadt Wesel) und der Umspannanlage Utfort (Stadt Moers) durch eine neue Höchstspannungsleitung zu ersetzen. Die neue Leitung soll Strom auf der Spannungsebene 380 Kilovolt transportieren. Zusätzlich wird auf diesem Abschnitt eine 110-Kilovolt-Leitung mitgeführt.

Die Rheinquerung ist vom Gesetzgeber als Erdkabelpilotstrecke in das EnLAG aufgenommen worden. Amprion hatte für die Rheinquerung verschiedene unterirdische Trassen aber auch die Ausführung als Freileitung ausgearbeitet. Nach intensiver Prüfung der verschiedenen Varianten hat sich Amprion für eine Kombination aus einem kurzen Freileitungsabschnitt und einem längeren Erdkabel entschieden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Christoph Alt
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Christoph Alt
Projektsprecher