EU-Taxonomie

Drei Masten mit wehenden Europafahnen vor dem europäischen Parlamant.

Die EU-Taxonomie ist das Klassifizierungssystem der Europäischen Union (EU) für ökologisch nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten. Sie legt einheitliche Kriterien fest, wann eine wirtschaftliche Aktivität als nachhaltig gilt – mit dem Ziel, Kapital in nachhaltige Projekte zu lenken.

Für Amprion bedeutet die EU-Taxonomie:

Piktogramm eines Euro-Zeichens kombiniert mit einem Blatt als Symbol für nachhaltige Finanzen.
Klare Kriterien
für nachhaltige Investitionen

Der Ausbau und die Modernisierung des Übertragungsnetzes – insbesondere für die Integration erneuerbarer Energien – lässt sich gezielt an den Vorgaben der Taxonomie ausrichten.

Piktogramm eines Dokuments mit Textzeilen und einer Lupe als Symbol für Prüfung und Transparenz.
Transparente Berichterstattung
nach EU-Taxonomie-Vorgaben

Amprion legt offen, welcher Anteil der Umsatzerlöse und der Investitionen (CapEx) taxonomiekonform ist (die Betriebsausgaben [OpEx] sind unwesentlich). Das erhöht Transparenz und schafft Vergleichbarkeit für Investoren und Stakeholder.

Piktogramm einer Windkraftanlage und eines Solarpanels mit aufsteigendem Trendlinienpfeil als Symbol für die Energiewende.
Stärkung der Rolle
in der Energiewende

Als Übertragungsnetzbetreiber leistet Amprion einen wesentlichen Beitrag zur Dekarbonisierung des Energiesystems. Die EU-Taxonomie macht diesen Beitrag sichtbarer und messbar.

Piktogramm eines Fadenkreuzes mit vier einwärts weisenden Pfeilen auf einen Mittelpunkt als Symbol für strategische Ausrichtung.
Wettbewerbsfähigkeit stärken
durch strategische Ausrichtung

Taxonomiekonforme Projekte werden zunehmend relevanter für die Finanzierung und die Attraktivität am Markt. Amprion kann die nachhaltige Unternehmensstrategie so weiter schärfen und langfristig absichern.

Kurz gesagt: Die EU-Taxonomie ist ein zentrales Rahmenwerk, um die Nachhaltigkeitsperformance von Amprion transparent, vergleichbar und zukunftsorientiert darzustellen.

Interner Prozess zur Umsetzung der Taxonomie-Anforderungen bei Amprion

Zur konzernweiten Einführung der Taxonomie-Anforderungen haben wir im Geschäftsjahr 2024 ein Projekt aufgesetzt. Dabei hat ein Projektteam, unter Einbeziehung der zuständigen Fachbereiche, ermittelt, welcher Teil unserer Umsatzerlöse, Investitionen (CapEx) und Betriebsausgaben (OpEx) als ökologisch nachhaltig gilt und folglich taxonomiefähigen und -konformen Konzernaktivitäten zugeordnet werden kann. Mit dem Geschäftsjahr 2025 haben wir die EU-Taxonomie bereits vor Beginn der gesetzlichen Pflicht vollständig und freiwillig angewendet – erst ab dem Geschäftsjahr 2027 wird die EU-Taxonomie für Amprion voraussichtlich gesetzlich verpflichtend. Wir zahlen mit unserer Wirtschaftstätigkeit – der Übertragung von Elektrizität – insbesondere auf das erste Umweltziel „Klimaschutz“ ein.

Taxonomie KPIs

Piktogramm eines Liniendiagramms mit Zickzack-Kurve und einem gestapelten Münzturm als Symbol für Finanzmarktentwicklung.
99,7 %
Ökologisch nachhaltige Umsatzerlöse

Das entspricht taxonomiekonformen Umsatzerlösen in Höhe von
6.116 Millionen Euro.

Piktogramm eines wachsenden Balkendiagramms mit Aufwärtspfeil und einer Euromünze
98,5 %
Ökologisch nachhaltige CapEx

Das entspricht taxonomiekonformen CapEx in Höhe von 5.380 Millionen Euro.

Piktogramm eines Datenbankzylinders über einer ausgestreckten Hand mit vernetzten Elementen als Symbol für Datenpflege
-
OpEx sind unwesentlich

Taxonomiefähige OpEx in Höhe von
76,7 Millionen Euro.

Für weitere Informationen s. Kapitel EU-Taxonomie im Nachhaltigkeitsbericht 2025