Auf dem Weg zu einer neuen Netzentgeltsystematik
Die Bundesnetzagentur (BNetzA) ist verpflichtet, bis spätestens 2028 das Netzentgeltsystem zu überarbeiten. Die neuen Regelungen sollen die bisherigen Bestimmungen der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) ersetzen. Die BNetzA hat einen Konsultationsprozess gestartet, an dem sich auch die Übertragungsnetzbetreiber beteiligen.
Alle Beteiligten sind sich einig, dass eine neue Netzentgeltsystematik nötig ist. Sie muss dem tiefgreifenden Wandel des Energiesystems Rechnung tragen. Er ist gekennzeichnet durch mehr volatile Einspeisung erneuerbarer Energien und einen rasanten Zubau von Speichern. „All dies erfordert ein angepasstes regulatorisches Rahmensystem”, sagt Marco Stoltefuß, Leiter Regulierungsmanagement bei Amprion.
Ergebnisse der Amprion-Kundenbefragung
Mehr als 80 Prozent der Befragten kennen AgNes. Mehr als die Hälfte hat sich bereits damit auseinandergesetzt. Drei Viertel der Befragten wünschen weitere Informationen.
Privilegien beim Netzentgelt sind mit netzdienlichen Eigenschaften zu verknüpfen.
Marco Stoltefuß
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Leiter des Regulierungsmanagements bei Amprion
Die Einführung von dynamischen Netzentgelten in dieser Form sehen wir skeptisch.
Marian Hofer
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Referent Nationales Regulierungsmanagement bei Amprion