Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion hat das erste Energiekabel für die Gleichstromverbindung A-Nord erfolgreich unter dem Rhein zwischen Xanten und Rees eingezogen. Bei Rhein-Kilometer 834 erfolgte der Einzug des ersten Kabels der Flussquerung. Es ist mit 2.100 Metern zugleich das längste Kabelstück auf der gesamten Trasse.
In der Nacht des 23. Juni startete der etwa 30 Meter lange Schwerlasttransporter am Krefelder Hafen und erreichte am frühen Morgen sein Ziel. Das Kabel wurde direkt vom Schwertransporter in das Kabelschutzrohr vom linksrheinischen Xanten (Obermörmter) zum rechtsrheinischen Rees (Haffen) gezogen.
Der Einzug weiterer Kabel erfolgt in der kommenden Woche. Bereits im August des vergangenen Jahres hatte ein Dükerschlitten insgesamt acht Kabelschutzrohre in eine vorab ausgebaggerte Rinne in der Rheinsohle eingezogen. Sechs Schutzrohre sind für die Energiekabel und zwei für die Begleitmedien vorgesehen.
A-Nord
Die 300 Kilometer lange Erdkabelverbindung A-Nord soll zukünftig rund zwei Gigawatt Windstrom aus der Nordsee in Emden aufnehmen und nach Meerbusch-Osterath bei Düsseldorf transportieren. A-Nord bildet gemeinsam mit der Gleichstromverbindung Ultranet einen rund 600 Kilometer langen Windstromkorridor, der Windenergie bis in den Süden Deutschlands transportieren wird.
Weitere Informationen zum Projekt A-Nord finden Sie auf a-nord.amprion.net.
Kabeleinzug am Rhein
Kabeleinzug am Rhein
Quelle „Amprion GmbH/Frank Peterschroeder“
Kabeleinzug am Rhein, Nahaufnahme
Kabeleinzug am Rhein, Nahaufnahme
Quelle „Amprion GmbH/Frank Peterschroeder“
Kabeleinzug am Rhein
Kabeleinzug am Rhein
Quelle „Amprion GmbH/Frank Peterschroeder“