Sperrung der A659 für Arbeiten an Stromleitung
Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion führt Arbeiten an einer Stromleitung im Raum Weinheim durch. Hierfür kommt es am 22. Februar 2026 (Sonntag) zu einer kurzzeitigen Vollsperrung der Bundesautobahn 659 am Weinheimer Kreuz.
Amprion verstärkt die Übertragungskapazität in Hessen durch den Ausbau des Höchstspannungsnetzes zwischen Urberach und Weinheim. Anlässlich der Arbeiten muss die A659 am Weinheimer Kreuz am 22. Februar 2026 ab 8:00 Uhr für etwa eine Stunde voll gesperrt werden. Die Maßnahme ist mit den zuständigen Behörden abgestimmt. Eine Umleitung wird eingerichtet. „Für die anstehenden Arbeiten an der Freileitung müssen wir ein Schutznetz über der A659 installieren. Dieses Netz schützt die Verkehrsteilnehmenden vor herabfallenden Gegenständen. Aus Sicherheitsgründen ist für die Dauer der Installation eine kurzzeitige Vollsperrung der Autobahn erforderlich“, so Tobias Muermann, Projektsprecher bei Amprion. Amprion bittet um Verständnis für mögliche Unannehmlichkeiten während der Maßnahme.
Das Vorhaben von Urberach bis Weinheim
Das Projekt sieht vor, die derzeitige 220-Kilovolt-Freileitung zwischen Urberach und Weinheim auf 380 Kilovolt zu verstärken. Zwischen Urberach und Griesheim werden lediglich die Leiterseile ausgetauscht, sodass sich das Erscheinungsbild der Maste vor Ort nicht verändert. Im Abschnitt zwischen Griesheim und Weinheim sind jedoch neue Strommasten erforderlich, die größtenteils bestehende Masten ersetzen. Für den 66 Kilometer langen Ausbau sind verschiedeneTrassenabschnitte geplant:
Urberach – Griesheim: Auf der 27 Kilometer langen Streckewerden nur die Leiterseile getauscht.
Griesheim – Pfungstadt: Hier werden auf einem Abschnitt von 7,5 Kilometern 23 neue Strommasten parallel zu zwei bestehenden Leitungen errichtet. Zudem wird ein bestehender Mast ersetzt.
Pfungstadt – Weinheim: Auf dem 31,5 Kilometer langen Abschnitt werden 111 bestehende Masten durch 88 neue ersetzt. Die neuen Masten werden in einer bestehenden Trasse errichtet, wodurch die Parallelführung zu bestehenden Leitungen beibehalten und optimiert wird. Der erste Abschnitt auf der Leitungsverbindung Urberach – Weinheim soll im zweiten Halbjahr 2026 in Betrieb gehen.
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