Straßensperrungen in Gronau-Epe
Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion beginnt ab Mitte Februar mit Wegebaumaßnahmen für die Anlage Flör in Gronau-Epe. Voraussichtlich bis Ende April wird es zu temporären Sperrungen kommen.
Amprion baut in der Bauernschaft Sunderhook in Gronau-Epe auf ca. sieben Hektar eine Anlage mit zwei Phasenschiebern, die zukünftig helfen sollen, den Weg zu steuern, den der Strom nimmt, und so Überlastungen im Netz zu vermeiden. Für den späteren Baustellenverkehr müssen die Zuwegungen zur Anlage Flör, die südlich der B54 und nördlich der Straße Amtsvenn verlaufen, ausgebaut werden.
Voraussichtlich ab dem 16.02.2026 startet der Ausbau des nördlichen Flörwegs/Sunderhook auf einer Länge von ca. 515 m, von der B70 (Amstvennweg) bis zur neu zu errichtenden Anlage Flör. In Abhängigkeit von den Witterungsverhältnissen wird die Straße hierzu für ca. vier bis sechs Wochen gesperrt.
Nach Beendigung der oben genannten Maßnahme ab ca. Ende März wird anschließend der südliche Flörweg auf einer Länge von ca. 650 m von der B70 (Amstvennweg) bis zur neu zu errichtenden Anlage Flör ausgebaut. Diese Maßnahme ist ebenfalls witterungsabhängig und wird ca. vier bis sechs Wochen dauern, sodass die Straße voraussichtlich bis Ende April gesperrt sein wird. Während dieser Zeit steht der nördliche Flörweg/Sunderhook zur Verfügung.
Umleitungen sind während der Straßensperrungen eingerichtet.
Sobald die Wegebaumaßnahmen abgeschlossen sind, beginnt der Bau der Anlage Flör voraussichtlich im Mai. Über den Baustart wird Amprion separat informieren.
Mit Beginn der Bauarbeiten wird der Baustellenverkehr zur Anlage Flör gegen den Uhrzeigersinn fahren. Die Baustelle wird dementsprechend von der B70 über den südlichen Flörweg angefahren. Ausfahrende Verkehre werden über den nördlichen Flörweg/Sunderhook zur B70 abgewickelt.
Das Projekt
Amprion baut in Gronau-Epe eine Anlage mit zwei Phasenschiebern im Bereich zwischen den bestehenden Umspannanlagen Gronau und Hengelo. Phasenschieber, jeweils bestehend aus einem Erreger- und einem Serientransformator, sind ein wesentlicher Bestandteil im Energiewendenetz. Sie sorgen dafür, dass Strom zuverlässig fließt und in Summe mehr Energie übertragen werden kann.
Die Inbetriebnahme der Anlage ist für 2028 geplant.