Bauler-Bundesgrenze: Amprion startet weiteres Stromnetz-Projekt in der Eifel
Seit einiger Zeit modernisiert der Übertragungsnetzbetreiber Amprion das Stromnetz in der Eifel. Nun startet ein weiteres Teilprojekt des Umbaus: Die Stromleitung zwischen den Umspannanlagen Bauler und Flebour wird ausgebaut.
Die 1,5 km lange Teilstrecke soll ab Mitte Februar modernisiert werden. Dabei werden die alten 220-Kilovolt-Leiterseile durch leistungsfähige Hochtemperatur-Leiterseile (HTLS) derselben Spannungsebene ersetzt. Die sogenannte Umbeseilung beginnt mit kleineren Sanierungsmaßnahmen an den Masten. Wo nötig, werden zudem Schutzplatten zur Schonung des Erdreichs ausgelegt. Anschließend werden in Mastnähe Seilwinden aufgestellt und das bisherige Leiterseil mit dem neuen HTL-Seil verbunden. So kann das alte Seil ab- und gleichzeitig das neue Seil aufgezogen werden. Die Arbeiten sollen rund ein halbes Jahr dauern.
„HTLS haben besonders günstige Eigenschaften bei der Stromübertragung, deshalb können wir sie im Betrieb optimal auslasten. Durch die Nutzung der Bestandsmasten vermeiden wir zudem den Neubau von Strommasten in der Region“, sagt Amprion-Projektsprecherin Nancy Kluth.
Hintergrund: Stromnetzausbau im westlichen Rheinland-Pfalz
Amprion arbeitet mit Hochdruck an der Modernisierung des Übertragungsnetzes in der Region. Zwischen Koblenz und Bitburg sowie im Trierer Umland werden zwei Stromleitungen von 220 auf 380 Kilovolt aufgerüstet. In Wittlich und Niederstedem wurden bereits die Umspannanlagen ausgebaut, die den Strom an nachgelagerte Netze weiterverteilen. In Ralingen bei Trier entsteht derzeit eine ganz neue Umspannanlage.
Weitere Informationen finden Sie auf
www.amprion.net/netzausbau/unsere-projekte.
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