Amprion errichtet Dispositionsplatz für A-Nord in Kerken

Das Bild zeigt eine Luftaufnahme einer aktiven Baustelle in einer ländlichen Umgebung, umgeben von grünen Feldern und Wiesen.
Beschreibung des Bildes
Das zentrale Element ist eine große, rechteckige, grau-braune Schotterfläche. Auf dieser Baustellenfläche befinden sich mehrere Baumaschinen, darunter große gelbe Bagger, sowie kleinere Fahrzeuge wie Lieferwagen und PKWs. Im unteren Bereich der Fläche steht ein blauer Container und eine weiße Zeltstruktur im mittleren rechten Bereich.
Die Baustelle ist klar abgegrenzt von der umliegenden Landschaft. Die Umgebung ist geprägt von weitläufigen grünen Wiesen und Feldern. Im oberen Teil des Bildes verläuft eine Straße, gesäumt von Bäumen, und weiter hinten sind einige Gebäude und Höfe erkennbar. Der Himmel ist bedeckt und grau.

Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion errichtet an der Hülser Straße in Kerken einen Dispositionsplatz für die Bauausführung der Gleichstromverbindung A-Nord.

Die Arbeiten zur Errichtung eines Dispositionsplatzes für die Gleichstromverbindung A-Nord beginnen in Kürze. An der Hülser Straße entsteht eine zweistöckige Containeranlage, von der aus der Bau des Energiewendeprojekts abgewickelt und gesteuert wird.

Hierfür wurde der Oberboden flächig abgetragen. Derzeit bauen Fachfirmen Natursteinschotter ein, um Fahrwege herzustellen und Lager- sowie Stellflächen einzubauen. Danach kann die Containeranlage aufgebaut werden. Der am Rand des Dispositionsplatzes gelagerte Bodenaushub sowie die Freiflächen werden danach begrünt.

Zukünftig koordiniert Amprion sowie die Projektpartner von hier die Bauausführung der geplanten Gleichstromverbindung. Dies beinhaltet die Lagerung des Materials, die Geräteplanung, Logistik und Transport sowie das Controlling.

Geplant sind entlang der Trasse von Emden bis Meerbusch-Osterath sieben solcher Standorte.

Dank der guten Zusammenarbeit und Abstimmung mit der Gemeinde Kerken und dem Kreis Kleve rechnet Amprion mit der Fertigstellung des Dispositionsplatzes voraussichtlich im August 2024.

Integrierte Projektabwicklung

Der Bau von A-Nord wird nach dem sogenannten Modell der integrierten Projektabwicklung (IPA) durchgeführt. Amprion nutzt dieses innovative Vertragskonzept zum ersten Mal. Ein Konsortium von sechs Tiefbaufirmen (Bogenstahl Bauunternehmen GmbH, Bohlen & Doyen Bau GmbH, Heitkamp & Hülscher GmbH & Co. KG, Heitkamp Erd- und Straßenbau GmbH, Rohrleitungsbau Niederrhein GmbH, Klaus Stewering GmbH & Co. KG) und einem Planungsbüro (Fischer Teamplan Ingenieurbüro GmbH) wird die 300 Kilometer lange Erdkabeltrasse von A-Nord bauen.

A-Nord

Die Gleichstromverbindung A-Nord soll künftig circa zwei Gigawatt an Windstrom aus dem Nordseeraum in Emden aufnehmen und nach Meerbusch-Osterath bei Düsseldorf bringen.

Tanja Groß
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Tanja Groß
Projektsprecherin