Amprion saniert Strommasten zwischen Niederzier und Baesweiler-Puffendorf

Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion ertüchtigt ab dem 4. März 2024 58 Strommasten der Höchstspannungsfreileitung zwischen Niederzier und Baesweiler-Puffendorf. Zuvor werden vorbereitende Maßnahmen wie Gehölzrückschnitt und Wegebau durchgeführt.

Anlässlich von Sanierungsmaßnahmen an den Masten der Höchstspannungsfreileitung zwischen Niederzier und Baesweiler- Puffendorf beginnt Amprion ab dem 5. Februar mit ersten vorbereitenden Maßnahmen. Dazu gehört der Freischnitt mehrerer Maststandorte. „Zuerst erfolgt der Rückschnitt von Gehölzen im Bereich der Masten. Danach werden die Zuwegungen zu den Arbeitsflächen hergerichtet“, erläutert Anne Frentrup, Projektsprecherin bei Amprion. „Je nach Boden- und Witterungsverhältnissen werden hierfür zum Beispiel Fahrbohlen ausgelegt.“ Im Anschluss an die Erschließung der Zuwegungen beginnen ab dem 4. März die Sanierungsmaßnahmen. Dazu werden die Fundamente und die Stahlgitterkonstruktionen mit zusätzlichem Stahl versehen. Insgesamt sollen in diesem Abschnitt auf einer Strecke von rund 20 Kilometern 58 Freileitungsmaste verstärkt werden.

Zeitlicher Ablauf der Sanierungsarbeiten

Die Leitung führt zwei 380-kV Stromkreise. Um die Stromversorgung auch während der Sanierungsmaßnahmen aufrecht zu erhalten, wird die Leitung wechselseitig freigeschaltet. Ab Anfang März wird zunächst die westliche Seite der Stromleitung saniert. Nachdem diese Arbeiten abgeschlossen sind, folgt ab Anfang Mai die Sanierung der östlichen Seite der Masten.

Die Arbeiten an der Freileitung dauern voraussichtlich bis Mitte 2025. Sie finden werktags zwischen 8 und 18 Uhr statt. Für Fragen während der Maßnahmen hat Amprion werktags von 8 bis 20 Uhr eine kostenlose Hotline unter der Rufnummer 0800 5895 2474 geschaltet.

Hintergrund der Maßnahme

Die Sanierungsarbeiten sind aufgrund des Alters der Leitung erforderlich: Mehr als 50 Jahre lang hat sie einen wichtigen Beitrag für den Stromtransport geleistet. Damit die Leitung weiterhin zur Versorgungsicherheit im Raum Aachen beitragen kann, wird nun eine umfassende Sanierung notwendig. Im vergangenen Jahr wurde sie bereits im Abschnitt von Baesweiler-Puffendorf bis hin zur Bundegrenze (Maasbracht) saniert.

Anne Frentrup
Anne Frentrup
Projektsprecherin Regionen Niederrhein und Rheinland