Amprion stellt Verlauf der Stromtrasse A-Nord am Niederrhein und im nördlichen Rheinland vor

Ende Juni hat Amprion bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) einen weiteren Teil der Planfeststellungsunterlagen für die Gleichstromverbindung A-Nord eingereicht. Damit hat der Übertragungsnetzbetreiber einen konkreten Vorschlag unterbreitet, wo zwischen Hamminkeln und Meerbusch-Osterath die Erdkabeltrasse verlaufen soll.

In der kommenden Woche veröffentlicht die BNetzA die Amprion-Planung auf ihrer Webseite ( www.netzausbau.de). Amprion schlägt folgenden Verlauf der Erdkabeltrasse vor: Aus dem Kreis Borken kommend durchläuft die Trasse die Stadtgebiete von Hamminkeln und Rees, quert in Richtung Kalkar-Obermörmter den Rhein, ehe sie in Richtung Uedemer Hochwald weiterverläuft. Westlich am Hochwald vorbei, schwenkt die Erdkabeltrasse wieder in Richtung Südosten auf die Gemeindegebiete von Sonsbeck, Issum und Kerken. Sie quert anschließend die A40, östlich an Kempen vorbei und läuft dann zwischen den Ortslagen St. Tönis und Vorst hindurch. Von dort aus orientiert sich der Verlauf der Trasse an der Grenze zwischen Willich und Krefeld, ehe sie einen starken Richtungswechsel nach Meerbusch-Osterath vornimmt. Dort endet sich schließlich an dem Konverter, der sie seit einiger Zeit im Bau befindet.

Vorzeitiger Baubeginn möglich

Ende Juni hat Amprion der Bundesnetzagentur diesen Vorschlag in Form von umfangreichen Planfeststellungsunterlagen unterbreitet. Nachdem die BNetzA diese Unterlagen auf Vollständigkeit geprüft hat, gehen sie in der kommenden Woche an die Öffentlichkeit. Damit stößt die BNetzA die letzte Phase im Beteiligungsverfahren an. „Ab dem Zeitpunkt können die Bürgerinnen und Bürger, aber auch die Träger öffentlicher Belange noch einmal Hinweise und Einwände zu unserer Planung einreichen. Es geht somit in die entscheidende Phase im Genehmigungsverfahren“, erklärt Alexandra Kropp, Gesamtprojektleiterin für das Vorhaben A-Nord. In etwa zwölf Monaten erhofft Amprion sich die Planfeststellungsbeschlüsse und damit das Baurecht. „Da wo es möglich ist, werden wir aber einen vorzeitigen Baubeginn bei der Bundesnetzagentur beantragen und hoffen streckenweise schon früher erste Arbeiten durchführen zu können“, sagt Alexandra Kropp.

Bürgerdialog zwischen dem 28. August und 31. August

Zuvor wird Amprion noch in den Bürgerdialog gehen. Dabei sollen alle Fragen zum anstehenden Beteiligungsverfahren und zur kommenden Bauphase beantwortet werden. Gleichzeitig wird es dort die Möglichkeit geben, auf den genauen Trassenverlauf zu schauen. Hier die Termine für die Bürgerinformationsmärkte:

  • Rees, 28. August, 17 - 19 Uhr, Bürgerhaus, Markt 1, 46459 Rees
  • Hamminkeln, 29. August, 10 ‐ 12 Uhr, Gaststube Bölting, Marktstraße 17, 46499 Hamminkeln
  • Kalkar, 29. August, 14 ‐ 16 Uhr, Rathaussaal, Markt 20, 47546 Kalkar
  • Uedem, 29. August, 17 ‐ 19 Uhr, Ratssaal, Mostertstr. 2, 47589 Uedem
  • Sonsbeck, 30. August, 10 ‐ 12 Uhr, Begegnungsstätte „Kastell“, Herrenstraße 2, 47665 Sonsbeck
  • Kerken, 30. August, 14 ‐ 16 Uhr, Ratssaal im Michael-Buyx-Haus, Michael-Buyx-Straße 2, 47647 Kerken
  • Issum, 30. August, 14 ‐ 16 Uhr, Ratssaal, Herrlichkeit 7-9, 47661 Issum
  • Kempen, 31. August, 10 ‐ 12 Uhr, Bürgerhaus Vösch, Escheln 98, 47918 Kempen
  • Tönisvorst, 31. August, 14 ‐ 16 Uhr, Sitzungssaal in Vorst, St. Töniser Straße 8, 47918 Tönisvorst
  • Willich, 31. August, 17 ‐ 19 Uhr, Rathaus (Schloss Neersen), Hauptstraße 6, 47877 Willich

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Jonas Knoop
Jonas Knoop
Projektsprecher Rhein-Main-Link für Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg