Amprion lässt Arten und Lebensräume erfassen

Die Umspannanlage in Pöppinghausen ist ein wichtiger Netzknotenpunkt im Ruhrgebiet und wird im Rahmen des Netzumbaus an das 380-Kilovolt-Übertragungsnetz angeschlossen. Im Vorfeld der notwendigen Umbaumaßnahmen im Bereich der östlichen Leitungseinführung lässt Amprion ab Mai artenschutzrechtliche Kartierungsarbeiten durchführen.

Im Zuge der Spannungsumstellung von 220 auf 380-kV werden neben dem dazu notwendigen Umbau der Umspannanlage in Pöppinghausen auch im Bereich der östlichen Leitungseinführung Änderungsmaßnahmen durchgeführt. Da die geplanten Maßnahmen einen Teil des Naturschutzgebiets tangieren, werden ab dem 02. Mai artenschutzrechtliche Kartierungsarbeiten durchgeführt. Die Amprion GmbH hat dazu Elmar Pieper von der ILP (Integrierte Landschaftsplanung Pieper) beauftragt, welcher bis Ende Juni vor Ort kartieren wird. Die Kartierung umfasst eine Bestandsaufnahme von Brutvögeln und Fledermäusen im Naturschutzgebiet und beschränkt sich lediglich auf den östlichen Teil des Leitungsverlaufs der Trasse mit der Bauleitnummer 2670. Bis voraussichtlich Juni werden in mehreren Durchgängen die Tiere und deren Lebensräume erfasst. Die Kartierungsarbeiten erfolgen überwiegend in den frühen Morgenstunden und mit Beginn der Dämmerung.

Mariella Raulf
Mariella Raulf
Projektsprecherin Rhein-Main-Link, Abschnitt Nord: Niedersachsen und NRW