Sperrung der Osttangente aufgrund von Arbeiten an Stromleitung

Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion bindet die Umspannanlage Mettmann „Am Korreshof“ in das 380-kV-Übertragungsnetz ein. Für die Arbeiten sind Straßensperrungen erforderlich.

Amprion modernisiert aktuell die Umspannanlage südlich der Elberfelder Straße in Mettmann. Der Übertragungsnetzbetreiber hat die 220-kV-Anlage in den letzten Jahren zurückgebaut und eine 380-kV-Anlage errichtet. Nun soll die neue Umspannanlage an das 380-kV-Höchstspannungsnetz angeschlossen werden. Dafür werden derzeit die neuen Leiterseile des südlichen Stromkreises von den Traversen der Masten zur Anlage gezogen.

Dafür ist eine Vollsperrung der Osttangente vom 30. Mai bis 31. Mai 2022 erforderlich.

Eine Umleitung wird eingerichtet: In Richtung Wülfrath wird der Verkehr über die U41 durch Mettmann Zentrum nach Goldberg geleitet. In Richtung Wuppertal wird der Verkehr über die U31 durch Wülfrath und die B7 bei Dornap geleitet.

Neuer Anschluss für die Umspannanlage Mettmann

In einem weiteren Schritt werden ab Ende Juni die Traversen und Leiterseile der nördlichen Seite erneuert. „Sollte es im Rahmen der Baumaßnahme erneut zu Straßensperrungen kommen, werden wir diese rechtzeitig ankündigen“, so Amprion-Projektsprecherin Anne Frentrup. Amprion plant, das Gesamtprojekt bis Ende 2022 abzuschließen.

Wichtige Knotenpunkte im Netz

Umspannanlagen zählen zu den wichtigsten Elementen des Höchstspannungsnetzes. Sie verbinden das Übertragungsnetz mit den Verteilnetzen, Erzeugungsanlagen und großen Industrieunternehmen. Ihre Hauptaufgaben sind es, Stromleitungen ein- und auszuschalten und die elektrische Energie auf eine andere Spannungsebene umzuspannen. Da im Zuge der Energiewende immer mehr Strom über größere Entfernungen transportiert werden muss, modernisiert Amprion nach und nach einen Großteil seiner rund 170 Umspannanlagen.

Anne Frentrup
Anne Frentrup
Projektsprecherin