Archäologische Untersuchungen im Bereich der Erdkabeltrasse A-Nord im nördlichen Emsland

Ab 2024 möchte Amprion die Erdkabeltrasse A-Nord bauen. Um bereits vor der Baumaßnahme archäologische Fundplätze zu lokalisieren, lässt der Übertragungsnetzbetreiber in ausgewählten Konfliktbereichen sogenannte Prospektionen vornehmen. Diese Bereiche hatten die beiden zuständigen Denkmalschutzbehörden in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen im Vorfeld festgelegt. Nun starten die Arbeiten im nördlichen Emsland in den Gemeinden Heede (Dörpen) und Rhede (Ems).

Im Laufe dieses Jahres sollen die Flächen größtenteils erkundet worden sein. Von Amprion beauftragte Grabungsfirmen nehmen die Erkundungen vor. Dabei berücksichtigen sie die aktuell gültigen Bodenschutzbestimmungen. Zusätzlich begleitet ein Bodenkundler die Arbeiten. Um die Prospektionen vornehmen zu können, müssen die Archäologen die vorher festgelegten Verdachtsflächen betreten bzw. befahren. Hierzu sollen möglichst vorhandene Wege genutzt werden, ehe in den Flächen gegraben wird.

Kampfmitteluntersuchung ebenfalls erforderlich

Die archäologischen Erkundungen sind erforderlich, um beispielsweise kulturgeschichtlich bedeutsame Objekte und Strukturen in den Bereichen zu identifizieren, in denen Amprion die Erdkabeltrasse A-Nord realisieren möchte. Um dies tun zu können, müssen die möglichen Fundstellen vorab auch auf Kampfmittel untersucht werden. Sowohl die Kampfmitteluntersuchung, als auch die Prospektionen verursachen einen Eingriff in den Boden. Daher hat Amprion die betroffenen Flurstückeigentümer früh im Vorfeld über die Maßnahmen informiert. Die archäologischen Vorarbeiten erfolgen auf Grundlage des § 44 im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG).

Weitere Informationen und eine detaillierte Beschreibung der Maßnahmen sind auf der A-Nord-Projektwebseite einsehbar unter:

 https://a-nord.amprion.net/Aktuelles/Archäologische-Voruntersuchungen/

Jonas Knoop
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Jonas Knoop
Projektsprecher