Amprion plant umfangreiche Eingrünung der Konverteranlage in Osterath

Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion stellt sein Begrünungskonzept für den geplanten Konverter in Osterath im heutigen Planungsausschuss der Stadt Meerbusch vor.

Die Konverteranlage soll umfassend eingegrünt werden. Amprion plant eine Vielzahl von Maßnahmen, die die Sicht auf die Anlage größtmöglich verstellen werden. Insbesondere von den Ortsrändern Osterath und Bovert sowie für Fußgänger und Radfahrer auf den umliegenden Wirtschafswegen sollen die Gebäude dadurch kaum sichtbar sein. So geht es aus dem Konzept hervor, das Amprion am 16. März im Planungsausschuss der Stadt Meerbusch vorstellt. Es ist in einem gemeinsamen Arbeitskreis der Stadt mit Vertretern der Ratsfraktionen sowie der Bürgerinitiative entstanden. Im Vergleich zum ursprünglichen Entwurf aus dem Jahr 2019 hat der Netzbetreiber sein Begrünungskonzept mit dem Landschaftsarchitektenbüro RMP Stephan Lenzen überarbeitet und deutlich ausgebaut. Auf rund 13 Hektar Fläche sind Ausgleichs- und Begrünungsmaßnahmen im direkten Umfeld der Anlage vorgesehen.

Parkartiger Charakter im Umfeld der Konverteranlage

Die Fassaden der Konvertergebäude werden in Richtung Osterath und Bovert durch schnellwachsende Kletter- und Rankgehölze an zwei 14 Meter hohen Rankgerüsten begrünt. Direkt an das Anlagengelände angrenzend werden Sichtschutzwälle aufgeschüttet und intensiv mit Hecken, Bäumen und artenreichen Wiesen angelegt. Neben Baumreihen entlang von Wirtschaftswegen wird eine circa drei Hektar große Fläche nördlich der Konverterstation (Im Siep) mit schnellwachsenden Baumarten bepflanzt. Dazwischen bereichern Baum- und Heckenpflanzungen in Wiesenflächen das Landschaftsbild.

Grundlage des Begrünungskonzepts ist der sogenannte Landschaftspflegerische Begleitplan für die Konverteranlage. Er beschreibt die Auswirkungen des Bauvorhabens auf Natur und Landschaft. Neben der Begrünung sind Maßnahmen für den Artenschutz sowie den Schutz von Boden und Wasser vorgesehen. Eine ökologische Baubegleitung wird später sicherstellen, dass alle Maßnahmen ordnungsgemäß umgesetzt werden. Dies erfolgt bereits begleitend zur Baufeldräumung und in der Bauphase der Konverteranlage.

Abriss des Wohnhauses auf der geplanten Konverterfläche

Ab der nächsten Woche lässt Amprion das Wohnhaus an der Greit entkernen und abreißen, um Platz für den Konverter zu machen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich vier Wochen. Vorab werden am 17. März Gehölze auf dem Grundstück gerodet. Die Arbeiten wurden mit den zuständigen Kreisbehörden abgestimmt und von ihr genehmigt.

Amprion wird weiterhin regelmäßig über die anstehenden Baumaßnahmen informieren. Einen Überblick des Grünkonzepts mit Visualisierungen veröffentlicht das Unternehmen auf der Projekthomepage:  https://ultranet.amprion.net/Technik/Konverterstandort/

Das Verfahren zur Genehmigung der Konverterstation in Osterath läuft derzeit noch beim Rhein-Kreis Neuss.

Joëlle Bouillon
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Joëlle Bouillon
Projektsprecherin