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Schwertransport durch Wuppertal

Am 5. Mai, morgens um 0.30 Uhr, bringt RWE einen neuen Großtrafo per Schwertransport vom Bahnhof Wuppertal Oberbarmen in die gut 6 Kilometer entfernte Umspannanlage Wuppertal Linde. Der Transport wird etwa 2 Stunden dauern.

Der Weg verläuft im Wuppertaler Stadtgebiet über die Waldeckstraße (L726), Heckinghauser Straße (L217), Bockmühle (L217) und die B 51 (Lenneper Straße, Blombacher Bach, Werbsiepen, Jägerhaus, Linde) bis zum Zielort. Teile der Strecke werden kurzfristig für den Verkehr gesperrt. Der Schwertransport darf nicht überholt werden. Vom Bahnhof Oberbarmen bis zur Unterführung auf der Lenneper Straße und auf der B 51 in Höhe des Wohnwagenhändlers werden am 5. Mai zwischen 0 und 3 Uhr Halteverbotszonen eingerichtet.

Der Transport des 12 Meter langen, 3,70 Meter breiten und 4,58 Meter hohen Transformators bedeutet einen nicht unbeträchtlichen logistischen Aufwand. Die ersten Planungen haben bereits vor drei Jahren begonnen. Besonders schwierige oder enge Stellen wird das Fahrzeug im Schritttempo passieren. Dies sind z.B. auf der L 217 der Abschnitt zwischen Heckinghauser Straße und Lenneper Straße, die Autobahnbrücke am Blombacher Bach und die Abbiegung an der Umspannanlage.

Den allergrößten Teil des Weges vom Hersteller in Österreich nach Wuppertal legt die Fracht auf Schienen zurück. Der 361 Tonnen schwere Transformator wird bereits am 3. Mai im Bahnhof Oberbarmen angeliefert und einen Tag später ab 9 Uhr von der Schiene auf das 19 Meter lange Landtransportfahrzeug umgesetzt. Dazu wird, nachdem der Trafo aufgebockt wurde, der Schienentieflader weggezogen und durch zwei Fahrgestelle mit jeweils 12 Achsen auf 96 Rädern ersetzt. Die Gesamtlänge der Transporteinheit mit den Schwerlastfahrzeugen und dem Trafo beträgt etwa 56 Meter, die Gesamtmasse 583 Tonnen. In der Umspannanlage wird der 380/110-kV-Trafo auf das vorbereitete Fundament umgesetzt.

Das rund 3,5 Millionen Euro teure Gerät kann rund 100.000 Haushalte mit Strom versorgen. Es ist das Herzstück des Ausbaus der Umspannanlage Linde. Die Erweiterung der Anlage verstärkt die Versorgungssicherheit im Bergischen Land.

Dr. Andreas Preuß
Dr. Andreas Preuß
Pressesprecher
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