Online-Bürgersprechstunde zur Stromnetzverstärkung Urberach-Weinheim

Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion lädt am 2. Juli von 18 bis 20 Uhr zu einer Online-Bürgersprechstunde anlässlich der Verstärkung des Stromnetzes zwischen den Umspannanlagen Urberach, Pfungstadt und Weinheim ein. Amprion informiert über den Planungsstand und die Beteiligungsmöglichkeiten für das Vorhaben 19 des Bundesbedarfsplans.

„Wir haben gerade erst mit der Erstellung der Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren begonnen. Mit dem Angebot der Online-Sprechstunde möchten wir die Bürger mitnehmen und bieten neben der Information zum Sachstand auch Feedbackmöglichkeiten an“, erklärt Joëlle Bouillon, Projektsprecherin bei Amprion. Die Anmeldung erfolgt über  www.amprion.net/vorhaben19.

Beteiligung bei jedem Verfahrensschritt

Am 27. Februar 2020 fand die Antragskonferenz zum Planfeststellungsverfahren für die Stromnetzverstärkung statt. Für die Öffentlichkeitsbeteiligung ist die Bundesnetzagentur als Genehmigungsbehörde federführend zuständig. Ergänzend begleitet Amprion das Projekt seit mehreren Jahren mit Dialogangeboten für die Träger öffentlicher Belange und Bürger. Da Veranstaltungen vor Ort aufgrund der COVID-19-Pandemie nur mit hohen Auflagen und mit wenigen Teilnehmern möglich sind, führt der Übertragungsnetzbetreiber die aktuelle Bürgersprechstunde online durch. Für die Teilnahme werden ein Computer mit Internetverbindung, eine E-Mailadresse und während des Termins ergänzend ein Telefon benötigt. Alternativ kann über die kostenlose Hotline 0800 - 5895 2474 ein telefonischer Gesprächstermin vereinbart werden.

Projektsteckbrief

Zur Erhöhung der Kapazität des Übertragungsnetzes verstärkt Amprion zwischen Urberach und Weinheim bestehende Leitungen von 220 auf 380 Kilovolt. Dafür können weitestgehend bestehende Trassen genutzt werden. Zwischen Urberach und Griesheim tauscht der Übertragungsnetzbetreiber lediglich die Leiterseile am Mast aus, sodass sich am aktuellen Erscheinungsbild vor Ort nichts ändert. Zwischen Griesheim und Weinheim sind neue Strommaste erforderlich, die dort größtenteils bestehende Maste ersetzen werden. Im Jahr 2023 soll die 66 Kilometer lange Verbindung in den 380-Kilovolt-Betrieb gehen. Der Projektpartner TransnetBW führt die Verbindung von Weinheim weiter bis nach Daxlanden (Karlsruhe).

Download: Karte des Trassenverlaufs (PDF)

Joëlle Bouillon
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Joëlle Bouillon
Projektkommunikation
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