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RWE Transportnetz Strom investiert Milliarden ins Höchstspannungsnetz

Die RWE Transportnetz Strom GmbH will bis 2017 fast 3 Milliarden Euro in den Ausbau des Höchstspannungsnetzes investieren. Das Unternehmen wird damit sein Netz mit neuen Leitungen in einer Gesamtlänge von 800 km und mehr als 25 neuen Umspannanlagen und Stationen verstärken. Zahlreiche vorhandene Umspannanlagen, Stationen und Leitungen werden durch Erweiterungs- und Umstrukturierungsmaßnahmen für künftige Netzanforderungen ausgebaut. Die einzelnen Projekte sind in einem Netzausbaubericht beschrieben, der heute der Bundesnetzagentur übergeben wurde. ¿Mit diesen Milliardeninvestitionen machen wir unser Netz fit für die Zukunft¿, so Dr. Klaus Kleinekorte, Geschäftsführer der RWE Transportnetz Strom. ¿Wir stellen uns den Herausforderungen, die der Ausbau der Windenergieerzeugung, der Zubau neuer Kraftwerke und der intensive europaweite Stromhandel an unser Netz stellen.¿

Die Aufgaben des Transportnetzes erfahren derzeit einen grundlegenden Wandel. Der ursprüngliche Nutzen des Übertragungsnetzes lag im Wesentlichen in der Erhöhung der Versorgungssicherheit. Die Übertragungsaufgaben begrenzten sich im Wesentlichen auf die regionale Verbindung der lastnahen Kraftwerke mit den Verbrauchszentren und Lieferungen von Hilfsenergie zwischen den Verbundpartnern in Störungsfällen. Heute und zukünftig dominieren hingegen als Aufgaben die Integration verbrauchsferner und schwankender Erzeugung aus Windenergie im Norden Deutschlands, die Erweiterung der Marktplattform für einen freizügigen europaweiten Handel sowie der Anschluss verbrauchsferner konventioneller Erzeugungseinheiten. ¿Will man die hohe Versorgungssicherheit beibehalten, muss das Übertragungsnetz umfangreich ausgebaut werden. Gerade unser Netz spielt durch seine zentrale Lage in Europa als eine wichtige Drehscheibe für den europäischen Stromhandel zwischen Nord und Süd sowie zwischen Ost und West hierbei eine bedeutende Rolle¿, so Kleinekorte. ¿Für die zügige Umsetzung unserer Ausbaumaßnahmen brauchen wir aber einen breiten öffentlichen Konsens. Und natürlich muss es auch wirtschaftliche Investitionsanreize geben¿, betonte Kleinekorte.

Dr. Andreas Preuß
Dr. Andreas Preuß
Pressesprecher
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