Karriere bei Amprion

Dammstraße wird ab kommendem Montag in Götterswickerhamm gesperrt

Der Dortmunder Stromübertragungsnetzbetreiber Amprion saniert die beiden Freileitungsmasten der Rheinquerung bei Voerde. Für die Arbeiten auf dem Rheinufer müssen vorübergehend zusätzliche Bau- und Anfahrtswege errichtet werden. Die Arbeiten beginnen am kommenden Montag. Während der bis Ende August geplanten Sanierung wird die Dammstraße für den Durchgangsverkehr zwischen Hohe Straße und Kreisverkehr gesperrt. Eine Umleitung wird ausgeschildert. Bus- und Anliegerverkehr sind nicht betroffen. Auf Grund der weiteren zeitlichen Verzögerung des geplanten Leitungsneubaus zwischen Osterath und Wesel/Niederrhein müssen die beiden Masten der bestehenden Rheinquerung in Voerde und Rheinberg entgegen den ursprünglichen Planungen jetzt saniert werden. Die Arbeiten an den Masten werden vom 21. bis 31. Juli 2015 durchgeführt. Dabei werden die Leiterseile erneuert und die Mastköpfe ausgetauscht. Die Höhe der Masten wird sich um gut 40 Meter auf dann 96 Meter verringern.

Dafür sind umfangreiche Vorarbeiten notwendig. Bereits ab Anfang Juni werden entsprechende Wegebauarbeiten durchgeführt werden. Im Juli beginnt die Leitungsbaufirma mit den vorbereitenden Maßnahmen für den eigentlichen Seilwechsel und den Austausch der Mastköpfe. Anschließend wird die Baustelle abgebaut und das Gelände wieder hergestellt. Während der gesamten Zeit ist mit erheblichem Baustellenverkehr zu rechnen.

Im März des letzten Jahres hatte Amprion die Planung der Neubauleitung Osterath-Wesel/Niederrhein öffentlich vorgestellt. In diesem Jahr sollte der Genehmigungsantrag bei der Bezirksregierung Düsseldorf gestellt werden. Dies wird Amprion bis auf Weiteres aussetzen, da das Bundeskabinett im März 2015 Änderungen der gesetzlichen Grundlagen für den Energieleitungsausbau beschlossen hat. Diese möglichen Änderungen könnten Auswirkungen auf das Leitungsbauprojekt Osterath-Wesel/Niederrhein haben, insbesondere im Trassenabschnitt der Rheinquerung zwischen Voerde und Rheinberg. Die Planung müsste umfangreich überarbeitet oder sogar neu erstellt werden. Sobald es seitens des Gesetzgebers eine Entscheidung gibt, wird Amprion die Planungen für den Neubau wiederaufnehmen.

Dr. Andreas Preuß
Dr. Andreas Preuß
Pressesprecher
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