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Netzausbau kann nur gemeinsam gelingen

Bei seiner Netzreise besuchte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier Amprion und informierte sich über den Netzausbau in Deutschland. Er besichtigte die Umspannanlage Sechtem, die Baustelle der Leitung Rommerskirchen-Sechtem (EnLAG Nr. 15), die Erdkabelbaustelle in Borken der Leitung Wesel-Meppen (EnLAG Nr. 5) und diskutierte mit Politikern aus der Region. Zentrale Frage war, wie der Netzausbau in Deutschland beschleunigt werden kann.

Der Netzausbau ist seit 2009 nicht so schnell vorangekommen wie der Ausbau der erneuerbaren Energien. In der Folge sind in den vergangenen Jahren die Kosten für das Engpassmanagement in Deutschland gestiegen. Damit der Netzausbau schneller vorankommt, brauchen wir von Berlin bis in die Rathäuser vor Ort ein gemeinsames Verständnis, sagte Dr. Hans-Jürgen Brick, kaufmännischer Geschäftsführer von Amprion. Nur so können wir die vielschichtigen Herausforderungen in den Projekten lösen. Zudem seien für eine Beschleunigung des Netzausbaus keine grundlegenden neuen Gesetze erforderlich, sondern weniger Bürokratie. Wenn die Genehmigungsprozesse effizienter gestaltet würden, bliebe mehr Zeit, um im Dialog mit der Bevölkerung die bestmöglichen Lösungen für neue Trassen zu entwickeln.

Bei der Ausgestaltung des Netzausbaus setzt Amprion auf Innovationen - sowohl bei Übertragungs- und Bautechniken als auch in der Systemführung. Dennoch können nicht alle Wünsche von Anwohnern und Interessengruppen erfüllt werden - beispielsweise dort, wo die Physik oder Gesetze Grenzen setzen. Wir brauchen den bedarfsgerechten Netzausbau, um das Energiesystem auch künftig stabil betreiben zu können. Gleichzeitig schöpfen wir alle Möglichkeiten aus, um unser Netz noch flexibler und leistungsfähiger zu machen, sagte Dr. Klaus Kleinekorte, technischer Geschäftsführer von Amprion. Dazu zählten etwa der adaptive Freileitungsbetrieb, Hochtemperaturleiterseile und Phasenschiebertransformatoren, aber auch die intensive Zusammenarbeit mit anderen Übertragungs- sowie den Verteilnetzbetreibern.

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Dr. Andreas Preuß
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Solveig Wright
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