Fortschritt beim Neubau der Rheinkreuzung im Landkreis Mayen-Koblenz

Für die Gleichstromverbindung nutzen wir die bestehende Freileitungstrasse, die in Koblenz-Wallersheim, Niederwerth und Urbar den Rhein kreuzt. Die Bauarbeiten laufen seit Dezember 2025 und sind im Zeitplan. In den letzten Wochen wurden in Koblenz und Niederwerth die Stahlgittermaste vor Ort vormontiert und anschließend Segment für Segment mit einem Autokran in die Höhe gebaut.

Bis Mitte Juli 2026 pausieren nun die Arbeiten, da erst danach eine Freischaltung der bestehenden Leitung möglich ist, um die neuen Maste weiter in die Höhe zu bauen.

Wenn die neuen Maste in Koblenz, Niederwerth und Urbar fertiggestellt sind, werden die Leiterseile von den alten auf die neuen Maste übernommen. Nach Abschluss der Arbeiten werden die alten Bestandsmaste demontiert und alle Zuwegungen und Arbeitsflächen zurückgebaut. Um die Eingriffe in die Umwelt gering zu halten, werden die Arbeiten fortwährend von einer ökologischen Baubegleitung überwacht.

Warum muss die Rheinkreuzung erneuert werden?

Die drei bestehenden Freileitungsmaste wurden zuletzt in den 80erJahren saniert und müssen nun altersbedingt ausgetauscht werden. Die Bestandsmaste werden im direkten Umfeld durch einen neuen Mast ersetzt. Die Ersatzneubaumaste in Koblenz (93,5 Meter) und Niederwerth (96,5 Meter) sind rund 15 Meter niedriger als die Bestandsmasten, die demontiert werden. In Urbar ist der neue Mast mit rund 66 Meter etwas höher als der 60 Meter hohe Rückbaumast.

Wie werden Maste ersatzneugebaut?

Nach der Vorbereitung der Arbeitsflächen im Umfeld der Maststandorte beginnt der Bau mit dem Fundament. Für die neuen Maste sind Bohrpfahlfundamente vorgesehen, die eine möglichst bodenschonende Fundamentform darstellen. Der Stahlgittermast wird vor Ort vormontiert und anschließend Segment für Segment mit zwei Autokränen in die Höhe gebaut. Wenn die neuen Maste in Koblenz, Niederwerth und Urbar fertiggestellt sind, werden die Leiterseile von den alten auf die neuen Maste übernommen. Nach Abschluss der Arbeiten werden die alten Bestandsmaste demontiert und alle Zuwegungen und Arbeitsflächen zurückgebaut. Um die Eingriffe in die Umwelt gering zu halten, werden die Arbeiten fortwährend von einer ökologischen Baubegleitung überwacht.

Der Abschnitt D1 zwischen Koblenz und Hofheim-Marxheim

Auf der circa 77,5 Kilometer langen Strecke zwischen Koblenz und Hofheim-Marxheim nutzen wir künftig einen bestehenden Stromkreis einer 380-kV-Freileitung für den Gleichstromtransport. Rund 80 Prozent der 226 Masten auf der Strecke können so ohne bauliche Änderung genutzt werden. Nur 37 Maste werden zudem, um durchschnittlich 7,5 Meter erhöht. Neben der Rheinkreuzung werden in diesem Abschnitt noch vier weitere Maste durch neue ersetzt. Diese Bauarbeiten sind im März 2026 gestartet.

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