Start der Bohrungen für die Emsquerung

Das Bild zeigt eine Luftaufnahme einer weitläufigen, ländlichen Landschaft mit grünen Feldern. In der Mitte des Bildes verläuft eine Baustelle mit mehreren parallelen roten Leitungen oder Rohren, die sich geschwungen durch die Wiese ziehen. Es sind Baumaschinen, Materialien und ein kleiner, befestigter Bereich mit Fahrzeugen zu sehen. Im Hintergrund fließt ein breiter Fluss oder Kanal, und entlang des Horizonts stehen zahlreiche Windräder, die erneuerbare Energie symbolisieren. Mehrere kleine Häuser und Straßen liegen verstreut in der Umgebung, was auf eine ruhige, ländliche Region hindeutet.

Amprion beginnt mit den Arbeiten für die Verlegung von Erdkabeln in der Ems. Im Bereich bei Petkum und Pogum wird der Fluss dafür unterbohrt.

Für den Bau der rund 300 Kilometer langen Gleichstromverbindung A-Nord von Emden bis Meerbusch-Osterath sind mehrere Fluss- und Kanalquerungen notwendig. Im nördlichsten der insgesamt sechs Teilabschnitte des Projekts sollen die Erdkabel von A-Nord sowie der beiden parallel verlaufenden Offshore-Netzanbindungssysteme DolWin4 und BorWin4 zukünftig an einer Stelle unter der Ems hindurchgeführt werden. Auf einer Länge von 1.685 Metern und in einer Tiefe von 21 Metern unter der Ems-Sohle werden dafür insgesamt 14 Bohrungen im Horizontalspülbohr-Verfahren durchgeführt.

In den vergangenen Wochen wurden auf beiden Seiten der Ems Baustellen eingerichtet, sodass die Bohranlage mit einer Zug- und Druckkraft von 250 Tonnen schon kurz vor Weihnachten zum ersten Mal zum Einsatz kommen konnte. Nach den Bohrungen werden zunächst Kabelschutzrohre eingezogen. Der Einzug der Erdkabel folgt zu einem späteren Zeitpunkt. Die Arbeiten im Bereich der Emsquerung werden voraussichtlich bis zum Frühjahr 2026 andauern.