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Planungsstand Osterath - Weissenthurm

Die Leitung zwischen Osterath und Weißenthurm ist in sechs Genehmigungsabschnitte unterteilt. Die drei Abschnitte zwischen Sechtem und Weißenthurm – insgesamt etwa 68 Kilometer – sind bereits gebaut und befinden sich seit 2013 im 380-Kilovolt-Betrieb. Die gesamte Leitung soll 2020 in Betrieb gehen.

Abschnitt Osterath - Gohrpunkt - Rommerskirchen

Für die zwei Trassenabschnitte zwischen den Umspannanlagen Osterath bei Düsseldorf und Rommerskirchen wurde von 2012 bis 2018 ein Planfeststellungsverfahren bei der Bezirksregierung Düsseldorf durchgeführt. 2014 fanden die Erörterungstermine statt.

Ende Juni 2018 hat die Bezirksregierung Düsseldorf den Planfeststellungsbeschluss für den Neubau der 380-kV-Leitung zwischen Osterath und Rommerskirchen bekannt gegeben. Die Unterlagen werden vom 2. bis 16. Juli 2018 in den von der Planung betroffenen Kommunen ausgelegt.

Abschnitt Rommerskirchen - Sechtem

Den Bau für den Abschnitt zwischen Rommerskirchen und Sechtem hat die Bezirksregierung Köln mit dem Planfeststellungsbeschluss vom 30. Dezember 2016 genehmigt. Aufgrund einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig vom 14.3.2018 ist eine Planergänzung für die Strecke zwischen Frechen und Brühl erforderlich. Amprion wird die ergänzenden Unterlagen schnellstmöglich bei der Bezirksregierung Köln einreichen. Der Bau an den Enden der Leitung wird fortgesetzt.

Bau zwischen Rommerskirchen und Brauweiler sowie Brühl und Bornheim-Sechtem

Amprion hat Anfang März 2017 mit den ersten Bauarbeiten begonnen. Als erstes werden stets Transportwege zur Anlieferung von Material und Maschinen vorbereitet bevor wir die Fundamente der Maste bauen. Dies erfolgte zunächst vor allem im Rhein-Erft-Kreis zwischen den Umspannanlagen Rommerskirchen und Brauweiler, in Köln-Meschenich (südliche Randlage) sowie zwischen der Umspannanlage in Bornheim-Sechtem und Wesseling. Seit Juli 2017 werden die ersten Strommaste montiert. Dies soll bis ca. Mai 2018 abgeschlossen werden. Daraufhin erfolgt der Seilzug.
Der Bau der Leitung auf der gesamten Strecke dauert insgesamt rund drei Jahre.