Rhein-Main-Link: Online-Bürgersprechstunden zu Planfeststellungsunterlagen
Amprion hat im März 2026 bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) die Planfeststellungsunterlagen für den ersten Abschnitt des Rhein-Main-Links in Niedersachsen eingereicht. Damit hat der Übertragungsnetzbetreiber einen konkreten Vorschlag unterbreitet, wo und wie genau die Erdkabeltrasse gebaut werden soll. Amprion bietet am 6. und 12. Mai Bürgersprechstunden zu den Planfeststellungsunterlagen an.
Die Unterlagen beschreiben den nördlichsten Verlauf der Stromverbindung ab Ovelgönne Großenmeer in süd-östlicher Richtung bis zur Landkreisgrenze Oldenburg und Diepholz. „Wir reichen nur 15 Monate nach der Vorlage des Untersuchungsrahmens der Bundesnetzagentur unsere Planunterlagen ein. Dieser Erfolg unterstreicht die ambitionierte Planungsarbeit des gesamten Projektteams“, erklärt Amina Karam, Gesamtprojektleiterin Rhein-Main-Link bei Amprion.
Die Unterlagen sind hier online auf der Website der Bundesnetzagentur einsehbar.
Das formelle Beteiligungsverfahren läuft ab heute, dem 20. April 2026. Stellungnahmen können bis zum 19. Juni 2026 bei der Bundesnetzagentur eingereicht werden.
Bürgersprechstunden zu Planfeststellungsunterlagen
Amprion bietet am 6. Mai und am 12. Mai Online-Bürgersprechstunden an, um die Planfeststellungsunterlagen zu erläutern. In 15-minütigen Einzelgesprächen können Bürger*innen konkrete Fragen zu den umfangreichen Unterlagen stellen. Für die Teilnahme ist hier eine Anmeldung erforderlich. Die digitalen Termine können an beiden Tagen zwischen 10 und 18 Uhr vereinbart werden. Eine Anmeldung ist noch bis 5. Mai beziehungsweise 11. Mai möglich.