Amprion lädt zu Bürgerinfomärkten ein
Amprion informiert am 28. und 29. April vor Ort über den Planungsstand der neuen Höchstspannungsfreileitung zwischen den Umspannanlagen Aschaffenburg und Urberach. Anlass ist die Einreichung der Unterlagen zur Bundesfachplanung bei der Bundesnetzagentur im Sommer 2026.
Das Netzausbauprojekt an der bayerisch-hessischen Grenze durchläuft ein zweistufiges Genehmigungsverfahren. Aktuell erstellt Amprion die Unterlagen zur Bundesfachplanung und erarbeitet damit den Vorschlag für einen in der Regel 1.000 Meter breiten Korridor zwischen dem Anfangs- und Endpunkt, in dem später die Trasse verlaufen soll. „Bevor wir die Unterlagen finalisieren und bei der Genehmigungsbehörde einreichen, wollen wir sie in der Projektregion persönlich vorstellen und unsere Vorgehensweise erläutern“, so die Projektsprecherin Janina Heidl. Bereits Anfang Juli 2024 hatte Amprion das Projekt im Rahmen einer mehrtägigen Infotour umfangreich vorgestellt.
Bei den Informationsveranstaltungen können sich die Gäste an unterschiedlichen Themenständen bei den Expert*innen von Amprion zu den Themen Planung, Genehmigung und Technik informieren. Eine Anmeldung für die Veranstaltungen ist nicht erforderlich. Ein Kommen und Gehen ist über den gesamten Zeitraum möglich.
Karte Vorschlagstrassenkorridor
Folgende Veranstaltungen sind geplant:
Dienstag, 28.04.2026, 17 – 19 Uhr
Bürgerinfomarkt
Stadthalle
Bürgermeister-Rühl-Straße 6
64832 Babenhausen
Mittwoch, 29.04.2026, 17 – 19 Uhr
Bürgerinfomarkt
Pfarrzentrum, Katholische Kirchenstiftung
Dessauer Straße 11b
63811 Stockstadt am Main
Zum Vorhaben
Amprion plant den Neubau einer 380-Kilovolt-Stromleitung zwischen Aschaffenburg in Bayern und Rödermark in Hessen, um dem steigenden Strombedarf im südöstlichen Teil von Hessen und im Nordwesten Bayerns gerecht zu werden. Die Maßnahme wurde als Nr. 96 im Bundesbedarfsplangesetz bestätigt. Dementsprechend hat Amprion als zuständiger Übertragungsnetzbetreiber den gesetzlichen Auftrag, sie zu planen und umzusetzen. In einem ersten Schritt ist bis 2027 die Durchführung eines Bundesfachplanungsverfahrens in Zuständigkeit der Bundesnetzagentur in Bonn vorgesehen. Ziel der Bundesfachplanung ist die Festlegung eines in der Regel 1.000 Meter breiten Trassenkorridors für die Umsetzung des Vorhabens.
Im anschließenden Planfeststellungsverfahren wird ein konkreter und möglichst raum- sowie umweltverträglicher Trassenverlauf innerhalb des festgelegten Korridors ermittelt. Amprion plant nach derzeitigem Stand den Abschluss des Planfeststellungsverfahrens Ende 2031. Die Inbetriebnahme der rund 30 Kilometer langen Leitung ist für 2035 vorgesehen. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.amprion.net/vorhaben96