Seilzugarbeiten für Ultranet zwischen Weißenthurm und Koblenz
Amprion rüstet seine Strommaste zwischen den Umspannanlagen Weißenthurm und Koblenz mit neuen Leiterseilen aus. Der Tausch der Leiterseile für die Gleichstromverbindung Ultranet beginnt Mitte März mit der Einrichtung der Baustelle.
Für den Seilzug werden an den Abspannmasten im Abstand von rund 80 Metern Trommel- und Windenplätze eingerichtet. Die neuen Leiterseile werden mit Hilfe der Altseile eingezogen und über Isolatoren an den Masten befestigt. Zur Sicherheit aller Straßenverkehrsteilnehmer*innen werden an Straßen, Wirtschaftswegen und kreuzenden Stromleitungen Schutzgerüste aufgebaut oder es kommen sonstige geeignete Schutzmaßnahmen zum Einsatz. Über temporäre Straßensperrungen wird Amprion im Vorfeld informieren. Die Arbeiten auf der elf Kilometer langen Strecke dauern zwischen zwei Abspannmasten jeweils circa fünf Wochen.
Für Fragen während der Bauarbeiten hat Amprion werktags von 8 bis 20 Uhr eine kostenlose Hotline unter der Rufnummer 0800-5849000 geschaltet. Weitere Ansprechpersonen finden Anwohnerinnen und Anwohner auf der Projekthomepage https://ultranet.amprion.net
Ultranet-Abschnitt E2
Ende Januar 2025 hat die Bundesnetzagentur den Planfeststellungsbeschluss erlassen und die Umsetzung des Abschnitts E2 genehmigt. Auf der rund 44 Kilometer langen Strecke zwischen der Landesgrenze Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz und der Stadt Koblenz nutzt die Gleichstromverbindung Ultranet rund 140 bestehende Strommaste. Im Bereich zwischen Weißenthurm und Koblenz tauscht Amprion auf rund elf Kilometern Länge die Beseilung. Darüber hinaus wurden bereits zwei von zehn bestehenden Masten in Mülheim-Kärlich und Koblenz für die
Gleichstromverbindung erhöht. Die restlichen acht Masterhöhungen werden in den nächsten Monaten stattfinden.