Amprion weiht neues Projekthaus im Technologiepark Phoenix-West ein

Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion bezieht sein zweites Gebäude im Technologiepark Phoenix-West. Der Neubau bietet Platz für bis zu 680 Mitarbeitende und zeichnet sich durch seine hohe Nachhaltigkeit und Energieeffizienz aus.

Gemeinsam mit Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal haben die Geschäftsführung und Belegschaft von Amprion am Donnerstag die Einweihung des Projekthauses in der Robert-Schuman-Straße 8 gefeiert. Der Neubau mit Tiefgarage wurde in 24 Monaten Bauzeit fertiggestellt und liegt gegenüber der Firmenzentrale von Amprion.

„Das neue Projekthaus ist Ausdruck unseres dynamischen Wachstums bei Amprion. In den vergangenen fünf Jahren haben wir unsere Belegschaft verdoppelt – und wir wachsen weiter, um die Energiewende voranzutreiben“, sagte Amprion-CEO Dr. Hans-Jürgen Brick. Das Unternehmen plant im laufenden Jahr bis zu 400 neue Mitarbeitende einzustellen. Oberbürgermeister Thomas Westphal betonte in seinem Grußwort: „Das moderne Projekthaus von Amprion ist ein weiterer Meilenstein am Zukunftsstandort Phoenix-West. Es sind die qualitativ hochwertigen Jobs von Unternehmen wie Amprion, die die Erfolgsgeschichte dieses ehemaligen Hochofenareals ausmachen.“

Bis zu 680 Beschäftigte werden fortan in dem viergeschossigen Büro- und Konferenzgebäude arbeiten. Sie betreuen die Leitungs- und Anlagenprojekte von Amprion. Zuvor waren sie in der ehemaligen Zentrale des Unternehmens im Dortmunder Rheinlanddamm 24 untergebracht. „Die räumliche Nähe unserer beiden Standorte in der Robert-Schuman-Straße wird die Zusammenarbeit zwischen den Teams und im gesamten Unternehmen vereinfachen und den persönlichen Austausch untereinander fördern“, sagte Amprion-CTO Dr. Hendrik Neumann.

Von Grund auf nachhaltig

Das moderne Projekthaus zeichnet sich – wie schon die 2019 fertiggestellte Unternehmenszentrale auf der anderen Straßenseite – durch seine nachhaltige Bauweise und Energieeffizienz aus, die dem Gold-Standard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) entspricht. Der Energieverbrauch des Gebäudes wird zum überwiegenden Teil durch 30 Erdwärmesonden und eine 96-kW-Photovoltaikanlage gedeckt, die 470 Quadratmeter des Daches bedeckt. Die zwei Innenhöfe des Neubaus wurden großflächig begrünt. Der geplante Primärenergiebedarf liegt damit bei 59 kWh pro Jahr und Quadratmeter. Bei der Auswahl der Baumaterialien wurde besonderen Wert auf eine ressourcenschonende Lieferkette gelegt.
Die Tiefgarage bietet Platz für 230 Fahrzeuge und rund 100 Fahrräder. Die Hälfte der Fahrradstellplätze und ein Großteil der PKW-Stellplätze verfügen über einen Elektroladeanschluss.

Joana Niggemann
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Joana Niggemann
Pressesprecherin