Bauarbeiten in Rheinberg beginnen: Stromleitung zwischen Budberg und Vierbaum

Eine Straße ist mit Absperrbaken und Baustellenhinweisen für Leitungsarbeiten gesperrt; Schilder informieren über Durchgangsverbot.

Amprion verstärkt zwischen Wesel und Osterath bei Düsseldorf das Stromnetz. Eine neue Leitung wird als Ersatz einer bestehenden Leitung errichtet und die bestehende Leitung demontiert. Die Arbeiten im Abschnitt in Rheinberg zwischen Budberg und Vierbaum beginnen kommende Woche.

Im Rahmen der Arbeiten am Übertragungsnetz in Budberg und Vierbaum soll eine neue Höchstspannungsleitung als Ersatz einer bestehenden Leitung errichtet werden, um die Übertragungskapazität zu erhöhen. In diesem Zuge wird die bestehende Leitung demontiert. In dem 2,8 km umfassenden Bauabschnitt wurden zunächst vorbereitende Arbeiten wie Freischnitte durchgeführt. Nun beginnen die eigentlichen Arbeiten.

„Wir führen aktuell an einzelnen Standorten noch Bodenuntersuchungen, beispielsweise auf Kampfmittel, durch“, erklärt Amprion-Projektsprecher Christoph Alt. „An anderen Standorten haben wir diese abgeschlossen und können die eigentlichen Arbeiten zur Errichtung der neuen Maste aufnehmen.“

Baunewsletter und Projektwebseite

„Amprion wird fortwährend über den Bauablauf informieren. Dafür haben wir einen Baunewsletter für die Bauarbeiten eingerichtet“, so Alt.

Der Newsletter „Bau-Newsletter Abschnitt Pkt. Budberg – Pkt. Hoher Weg (EnLAG 14)“ kann hier abonniert werden:

Unter der Rubrik „Aktuelles“ auf der verlinkten Projektwebseite berichtet Amprion unter „Neues von den Baustellen“ ebenfalls von

aktuellen Entwicklungen im Vorhaben Niederrhein/Wesel - Osterath, beispielsweise zu notwendigen Straßensperrungen.

Arbeiten beginnen zunächst in Vierbaum

Im ersten Schritt werden nun die Arbeiten in Vierbaum an zwei Maststandorten beginnen. Danach folgen die Arbeiten im übrigen Bauabschnitt, wenn alle Voruntersuchungen beendet sind.

Zunächst werden die neuen Maste errichtet. Dafür müssen die Zuwegungen und Baustellenflächen hergestellt werden. Anschließend werden Bohrungen durch einen Spezialtiefbauer durchgeführt und Baugruben ausgehoben, um die Fundamente zu errichten. Schließlich werden die Stahlgittermaste montiert.

Anschließend wird die bestehende Leitung demontiert.

Im nördlichen Trassenabschnitt werden Demontagearbeiten teilweise bereits vor dem Neubau durchgeführt.

Abhängig vom Bauablauf und den Witterungsbedingungen werden die Arbeiten nicht durchgehend durchgeführt.

„Wir bitten alle Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis. Wir sind bemüht, die Auswirkungen der Bauarbeiten so gering wie möglich zu halten“, sagt Alt.

Amprion beabsichtigt, die Arbeiten bis Ende 2027 abzuschließen.

Das Vorhaben: Von Wesel bis St. Tönis

Das EnLAG Vorhaben Nr. 14 sieht vor, die derzeitige 220-Kilovolt-Freileitung zwischen Wesel und Krefeld-Hüls im Abschnitt zwischen der Umspannanlage Wesel/Niederrhein (Stadt Wesel) und der Umspannanlage Utfort (Stadt Moers) durch eine neue Höchstspannungsleitung zu ersetzen. Die neue Leitung soll Strom auf der Spannungsebene 380 Kilovolt transportieren. Zusätzlich wird auf diesem Abschnitt eine 110-Kilovolt-Leitung mitgeführt.

Zwischen der Umspannanlage Wesel und Budberg-Eversael wird bereits an der Leitung gearbeitet. Die Arbeiten sind dort bereits weit fortgeschritten. Die Arbeiten in den Bauabschnitten zwischen dem Pkt. Hoher Weg (Vierbaum) und Neukirchen-Vluyn stehen noch aus. Zwischen Neukirchen-Vluyn und St. Tönis sind die Arbeiten auf der Freileitung fast vollständig abgeschlossen.

Christoph Alt
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Christoph Alt
Projektsprecher