Amprion hat heute erneut grüne Anleihen in einem Gesamtvolumen von 1,5 Milliarden EUR begeben. Damit ist der Finanzierungsbedarf gedeckt, der im laufenden Jahr 2026 über Anleihen eingeworben werden sollte. Die Mittel fließen ausschließlich in nachhaltige Projekte zum Aus- und Umbau des Übertragungsnetzes und damit zur Umsetzung der Energiewende in Deutschland.
Die Anleihen wurden über zwei Tranchen emittiert und werden am Euro MTF Markt der Luxemburger Börse notieren:
- Die erste Tranche mit einem Volumen von 750 Millionen EUR hat eine Laufzeit von 6 Jahren und einen Zinskupon von 4,398 % p. a.
- Die zweite Tranche hat ein Volumen von 750 Millionen EUR und eine Laufzeit von 10 Jahren mit einem Zinskupon von 4,838 % p. a.
Die Anleihen wurden im Rahmen des 25 Milliarden EUR umfassenden Anleihe-Emissions-Programms von Amprion begeben und stießen wiederholt auf sehr großes Interesse bei den Investoren.
Amprion erwartet für diese Anleihen ein „Baa2“-Rating von Moody’s und ein „A-“-Rating von Fitch.
„Wir freuen uns sehr über die erneut sehr positive Resonanz der Investoren auf diese Transaktion. Amprion ist mit seinen besonderen Aufgaben im europäischen Verbundnetz und der einzigartigen strategischen Lage seines Netzgebiets innerhalb der deutschen Industriezentren ein besonders attraktives Investment in deutsche Energie-Infrastruktur“, sagt Peter Rüth, CFO von Amprion. „Grüne Euro-Anleihen sind eine wichtige Säule in unserer Finanzierungsstrategie. Durch weitere Diversifizierung von Instrumenten und Währungen werden wir auch in Zukunft regelmäßig am Kapitalmarkt präsent sein.“
Transformation der Anteilseignerstruktur
In den vergangenen Monaten gab es Veränderungen in der Struktur der Anteilseigner von Amprion, die das Unternehmen ausdrücklich sehr begrüßt.
RWE hält – unter Vorbehalt des Closings der jüngsten Akquisition – die Mehrheit an der M 31 Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Energie KG und somit insgesamt einen indirekten Anteil an der Amprion GmbH von rund 58 %. Die direkte Eigentümerstruktur bleibt unverändert. Mit RWE hat Amprion einen der größten Energieversorger Deutschlands und Europas als finanzstarken Partner an seiner Seite, der bereits angekündigt hat, 7 Mrd. EUR bis 2031 in Amprion zu investieren.
Mittelverwendung gemäß des Green Finance Frameworks
Die zufließenden Erlöse aus der heutigen Transaktion werden ausschließlich für nachhaltige Projekte verwendet, die den Kriterien des Amprion Green Finance Frameworks entsprechen. Das Framework wurde nach den internationalen Green Bond Principles erstellt und von der renommierten ESG-Ratingagentur Sustainalytics mittels einer Second Party Opinion bestätigt.
Amprion führte die Emission gemeinsam mit der Bank of America, BNP Paribas und ING durch, die als globale Koordinatoren fungierten. Die Bayerische Landesbank, Crédit Agricole, DZ Bank und die Hessische Landesbank agierten jeweils als Active Bookrunner.