Sperrung B9 in Koblenz wegen Helikopterarbeiten an Stromleitung am 25.10.2026

Ein Hubschrauber fliegt nahe an Hochspannungsleitungen zwischen zwei Strommasten entlang – Teil einer Befliegung zur Leitungskontrolle.

Amprion montiert am Sonntag, 25.10.2026 Flugwarnkugeln mit einem Helikopter an der Stromleitung zwischen Weißenthurm und Koblenz. Hierfür muss die B9 in Fahrtrichtung Bonn an der Ausfahrt Koblenz-Lützel/Metternich von 8.00 bis 11.00 Uhr voll gesperrt werden. Die B9 in Richtung Koblenz wird auf eine Fahrspur reduziert. Eine Umleitung wird eingerichtet.

Für die Gleichstromverbindung Ultranet wurde zwischen Weißenthurm und Koblenz auf rund elf Kilometern Länge die Beseilung an einer bestehenden Höchstspannungsleitung ausgetauscht. Neue Leiterseile, durch die der Strom fließt sowie das darüber liegende so genannte Blitzschutzseil (Erdseil) sind neu. Abschließend werden Flugwarnkugeln an der Stromleitung angebracht. „Die Flugwarnkugeln sorgen dafür, dass die Leitung auch aus größerer Entfernung und bei schwierigen Sichtverhältnissen gut erkennbar ist, beispielsweise für Rettungs- oder Polizeihubschrauber,“ erläutert Sandra Müller, Projektsprecherin bei Amprion.

Der Einsatz des Helikopters ist wetterabhängig, so dass sich der Zeitplan kurzfristig ändern kann.

Über Ultranet

Die rund 340 Kilometer lange Gleichstromverbindung Ultranet verbindet Osterath in Nordrhein-Westfalen mit Philippsburg in Baden-Württemberg. Den Teilbereich zwischen Mannheim-Wallstadt und Philippsburg verantwortet der Projektpartner TransnetBW. Mit Ultranet lassen sich künftig große Strommengen aus dem Norden in den Süden Deutschlands und umgekehrt transportieren. Rund 2.000 Megawatt elektrische Leistung kann Ultranet übertragen. Mit der Nutzung bestehender Trassen steigern Amprion und TransnetBW die Leistungsfähigkeit des Stromnetzes effizient und ressourcenschonend.

Sandra Müller
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Sandra Müller
Projektsprecherin