Voruntersuchungen am Kapellenberg für den Rhein-Main-Link laufen weiter

Ein großer grüner Bagger bewegt Sand auf einer Baustelle in ländlicher Umgebung, im Hintergrund weitere Baumaschinen und kahle Bäume.

Wie im vergangenen Frühjahr angekündigt, setzt Amprion die Voruntersuchungen für den Rhein-Main-Link am Kapellenberg fort. In den Herbst- und Wintermonaten werden weitere Bohrungen durchgeführt, um den Untergrund zu untersuchen. Zudem werden die ausgebauten Forstwege wieder in den Ursprungszustand versetzt.

Mit zahlreichen Bodenuntersuchungen hatte Amprion bereits in der vergangenen Winterperiode untersucht, ob eine Unterquerung des Kapellenbergs mit den Energiekabeln des Rhein-Main-Links möglich ist und welche Bautechnik sich dafür eignet.

Die Bohrgeräte mussten dafür ihr Gestänge teilweise mehr als hundert Meter in den Untergrund treiben. Erste Ergebnisse liegen vor, für ein vollständiges Bild folgen in den kommenden Wochen weitere Bohrungen.

Verbreiterte Wege werden nach und nach zurückgebaut

Für diese Arbeiten ist es erneut erforderlich, größere Arbeitsflächen im Wald herzurichten. Zudem müssen die vorhandenen Forstwege von schweren Fahrzeugen befahren werden. Diese werden dafür mit einer Schotterschicht verbreitert. Die Bohrteams versuchen zunächst die Wege zu nutzen, die bereits im vergangenen Jahr ausgebaut worden sind.

Alle Wege, die nicht mehr für die Voruntersuchungen benötigt werden, wird Amprion nach und nach wieder zurückbauen lassen. Hierfür sowie für die Bohrungen werden Wege für Spaziergänger und Fahrradfahrer gesperrt. Eine Übersicht zu den Sperrungen ist auf der Webseite der Stadt Hofheim einsehbar. Schilder an ausgewählten Eingängen zum Kapellenberg weisen ebenfalls darauf hin.

Jonas Knoop
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Jonas Knoop
Projektsprecher Hessen