Korridor A
Ultranet & A-Nord: Das erste Multiterminal-System
Mit dem Korridor A entsteht eine durchgehende Nord-Süd-Verbindung von Niedersachsen über NRW bis nach Baden-Württemberg. Im Norden wird vor allem Windstrom eingespeist und gelangt in die verbrauchsstarken Regionen im Westen und Süden.
Und genau hier steht auch unser Herzstück: Der Konverter in Meerbusch bildet dabei den zentralen Knotenpunkt, an dem A-Nord und Ultranet intelligent verknüpft werden. So kann Energie flexibel fließen – Windstrom aus dem Norden, Solarstrom aus dem Süden und bis zum Kohleausstieg auch Strom aus konventionellen Kraftwerken im Westen. Aus der bisherigen Punkt-zu-Punkt-Verbindung entsteht eine Anlage zur Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) mit drei Netzverknüpfungen in allen drei Bundesländern. Dieses technische Phänomen nennt sich „Multi-Terminal“-Netz – wir nennen es: ein echter Gamechanger für die Energiewende.
So können wir also große Mengen erneuerbarer Energie dorthin bringen, wo sie gebraucht werden – und gleichzeitig das Netz stabilisieren. A-Nord und Ultranet leisten einen zentralen Beitrag, um unser Stromnetz fit für den Kohleausstieg und den massiven Ausbau der Erneuerbaren zu machen.