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Amprion und QTS vereinbaren wichtigen Meilenstein zum Netzanschluss für Rechenzentrum-Campus
Mit dem Netzanschluss für den geplanten Rechenzentrum-Campus bei Hamm schafft Amprion die Basis für ein bedeutsames Infrastrukturinvestment in Deutschland und stärkt den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen.
Amprion und QTS, ein weltweit führender Betreiber von Rechenzentren, haben einen Rahmenvertrag für die Errichtung des Netzanschlusses eines geplanten Rechenzentrum-Campus im Industriegebiet Westfalen unterzeichnet. Der Standort nahe Hamm und Lippetal soll über die Umspannanlage Uentrop an das Übertragungsnetz angebunden werden.
„Leistungsfähige Übertragungsnetze sind eine zentrale Voraussetzung für die digitale Transformation unseres Landes“, sagt Dr. Christoph Müller, CEO der Amprion GmbH. „Ob Rechenzentren, Industrie oder neue Technologien: Ohne ein leistungsfähiges Stromnetz können diese Investitionen nicht realisiert werden.“
Mit dem Vertragsabschluss ist ein wichtiger Meilenstein des Projekts erreicht. Der geplante Campus wird von QTS, einer Blackstone Portfolio Firma, auf einer rund 27 Hektar großen
Fläche im Industriegebiet Westfalen errichtet und betrieben. Vorbehaltlich der erforderlichen Genehmigungen und Projektanforderungen würde das Vorhaben eine Investition in die digitale Infrastruktur in Höhe von mehreren Milliarden Euro
darstellen.
Im Rahmen des Projekts werden QTS und Blackstone die Infrastrukturmaßnahmen für den Anschluss an die Umspannanlage finanzieren, die erforderlich sind, um das geplante Rechenzentrum an das Übertragungsnetz anzuschließen.
„Diese Vereinbarung ist ein wichtiger Meilenstein für den geplanten Campus in Lippetal. QTS ist entschlossen, die für unsere Projekte erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen zu
finanzieren“, sagt Florian Hoyndorf, Senior Director für International Pre Development bei QTS.
Die Schlüsselrolle der Übertragungsnetze
Rechenzentren sind das Rückgrat der digitalen Wirtschaft. Sie ermöglichen Cloud-Dienste, Online-Banking, Video-Streaming und Behördendienstleistungen. Das hilft in der Forschung, im Gesundheitswesen aber auch für Geschäftsprozesse große Mengen von Daten zu verarbeiten, um medizinische Fortschritte, wissenschaftliche Forschung und neue Technologien voranzubringen. Gleichzeitig wächst ihr Bedarf an einer sicheren
und leistungsfähigen Stromversorgung.
Hier kommt den Übertragungsnetzen eine Schlüsselrolle zu. Sie transportieren Strom über große Entfernungen, integrieren erneuerbare Energien in das Energiesystem und schaffen die Basis dafür, dass große Verbraucher wie Rechenzentren zuverlässig versorgt werden können.
„Die Nachfrage nach Netzanschlüssen für Rechenzentren wächst dynamisch. Das zeigt, wie eng Energiewende und Digitalisierung miteinander verbunden sind“, sagt Amprion-CEO Dr. Müller. „Unsere Aufgabe als Übertragungsnetzbetreiber ist es, die dafür notwendige Infrastruktur bereitzustellen. Mit Projekten wie diesem ermöglichen wir Investitionen in die digitale Wertschöpfung.“
Die Region Hamm bietet gute Voraussetzungen für die Ansiedlung energieintensiver Zukunftsprojekte. Unter anderem plant Amprion hier den Bau eines Konverters als südlichen Abschluss des Erdkabelprojekts Korridor B. Die Gleichstromleitung transportiert
Windstrom aus der Region Wilhelmshaven nach Westfalen. Der Konverter in Hamm wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom um und macht ihn über die Umspannanlage Lippborg für die Region nutzbar – und damit auch für den geplanten Rechenzentrum-
Campus.
Über QTS
QTS ist ein weltweit führender Anbieter von Rechenzentren mit unübertroffenem Zugang zuskalierbarer Infrastruktur in Nordamerika und Europa. QTS bietet führenden Hyperscale Technologieunternehmen, Großunternehmen und staatlichen Einrichtungen modernste Rechenzentrumslösungen, zuverlässige Konnektivität und erstklassigen Kundenservice im Gigawatt-Maßstab. QTS legt großen Wert darauf, verantwortungsbewusst in die Gemeinden zu investieren, in denen das Unternehmen seine Rechenzentren errichtet und betreibt. QTS ist ein Portfoliounternehmen von Blackstone.
Amprion verbindet
Amprion ist ein führender Übertragungsnetzbetreiber in Europa. Unser 11.000 Kilometerlanges Höchstspannungsnetz reicht von der Nordsee bis zu den Alpen und erstrecktsich über sieben Bundesländer. Es ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft undtransportiert Strom für 29 Millionen Menschen. Durch seine Lage in der Mitte Europas istes Drehscheibe des europäischen Stromhandels. Zum 31.12.2025 beschäftigte Amprion3.400 Mitarbeitende. Sie tragen dazu bei, unsere Kernaufgaben zu erfüllen: Wir machenunser Netz fit für eine klimaneutrale Zukunft und sichern an entscheidender Stelle dieStabilität des deutschen und europäischen Stromnetzes.