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Studien und Stellungnahmen

Amprion ist bei technischen und netzwirtschaftlichen Themen oft als Experte gefragt. Zu diesen Themen erstellen wir Studien oder äußern uns in Stellungnahmen zu energiepolitischen Fragestellungen – oft gemeinsam mit den übrigen deutschen Übertragungsnetzbetreibern. An dieser Stelle finden Sie unsere aktuellen Veröffentlichungen.

 

11/2017 Aktuelles und zukünftiges Rollenverständnis der ÜNB insbesondere hinsichtlich der Zusammenarbeit mit VNB

Das Positionspapier stellt das Rollenverständnis der deutschen Übertragungsnetzbetreiber im Kontext des Wandels des Energiesystems mit neuen Herausforderungen in Deutschland und Europa dar. Dazu werden die Aufgaben- und Kooperationsfelder zwischen Übertragungs- und Verteilernetzbetreibern sowie Netzbetreibern und den Marktpartnern herausgearbeitet. Die Übertragungsnetzbetreiber sind davon überzeugt, dass die Energiewende in Europa und in Deutschland nur gelingt, wenn Übertragungs- und Verteilernetzbetreiber die neuen Herausforderungen in gemeinsamer Kooperation angehen. Die Übertragungsnetzbetreiber wollen mit diesem Papier in einen Dialog mit den Verteilernetzbetreibern und Marktpartnern treten.

 

06/2017 Statement zum NEMoG

von Dr. Hans-Jürgen Brick, kaufmännischer Geschäftsführer der Amprion GmbH

Dr. Hans-Jürgen Brick, kaufmännischer Geschäftsführer der Amprion GmbH

„Der Bundestag hat das Netzentgeltmodernisierungsgesetz beschlossen. Amprion begrüßt grundsätzlich die Entscheidung der Bundesregierung gegen eine pauschale Vereinheitlichung der Netzentgelte. Damit ist der Weg zu einer weitreichenden Reform der Netzentgeltsystematik eröffnet.

Eine Reform ist aus unserer Sicht weiterhin notwendig, um das System den neuen Bedingungen anzupassen, die sich durch die Energiewende ergeben. Das Unternehmen Amprion ist überzeugt, dass sich hier noch weiteres Potenzial und weitere Effizienz heben lassen. Dies würde allen deutschen Stromkunden in West und Ost nutzen.“

 

11/2016: Stellungnahme zum Referentenentwurf des Netzentgeltmodernisierungsgesetzes

Amprion spricht sich gegen eine Vereinheitlichung der Netzentgelte im Übertragungsnetz aus. Die Abschaffung der vermiedenen Netzentgelte für volatile Erzeugung wird hingegen ausdrücklich begrüßt.

 

11/2016: Kurzstudie zu den Auswirkungen bundesweit einheitlicher Netzentgelte

Eine Vereinheitlichung der Netzentgelte auf Übertragungsnetzebene führt zu einer teils deutlichen Veränderung der Entgeltbelastungen für Letztverbraucher. Zu diesem Ergebnis kommt eine von Amprion beauftragte Untersuchung, welche vom ewi Energy Research & Scenarios gGmbH durchgeführt wurde. Für das Jahr 2017 ergeben sich demnach in den Netzgebieten von Amprion und TransnetBW insbesondere für Industrieunternehmen Netzentgeltsteigerungen von bis zu 72 Prozent. Die grundlegenden, strukturellen Probleme der aktuellen Netzentgeltsystematik werden durch eine Vereinheitlichung hingegen nicht gelöst.

 

10/2016: Stellungnahme zum „Impulspapier 2030“

Amprion beantwortet die Leitfragen des „Impulspapiers 2030. Langfristige Trends – Aufgaben für die kommenden Jahre“ des Bundeswirtschaftsministeriums und nimmt Stellung zu den Aufgaben der kommenden Jahre.

 

09/2016: Positionspapier zur Netzentgeltsystematik

Die politische Zielsetzung, die Kosten der Energiewende gerecht zu verteilen, ist grundsätzlich zu begrüßen. Eine davon losgelöste Vereinheitlichung der Netzentgelte im Übertragungsnetz ist jedoch ein untaugliches Instrument und steht dem Ziel einer fairen Lastenverteilung entgegen.

 

06/2016: Amprion Stellungnahme zur AbLaV-Novellierung

Amprion-Experte Dr. Markus Stobrawe war als Sachverständiger für die Anhörung zur Novellierung der Verordnung über die abschaltbaren Lasten (AbLaV) im Bundestag geladen.

 

05/2016: Gutachten zum Daten- und Informationsbedarf für einen sicheren Systembetrieb im Übertragungsnetz

Bereits seit einigen Jahren wird die Gestaltung des sogenannten Energieinformationsnetzes diskutiert. Gleichzeitig gerät es zu einer immer größeren Herausforderung, eine sichere Netz- und Systemführung im Übertragungsnetz zu gewährleisten. Vor diesem Hintergrund haben die deutschen Übertragungsnetzbetreiber Consentec und die Forschungsgemeinschaft für Elektrische Anlagen und Stromwirtschaft (FGH) mit dem vorliegenden Gutachten beauftragt. Das Energieinformationsnetz muss die Übertragungsnetzbetreiber auch in Zukunft in die Lage versetzen, ihre Aufgaben hinsichtlich Engpassbewertung und -vermeidung, Spannungshaltung, Frequenzhaltung und Systemstabilität wahrnehmen zu können.

 

05/2016: Gemeinsame Stellungnahme zur Novellierung der Anreizregulierung

Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) nehmen Stellung zum Referentenentwurf zur Novellierung der Anreizregulierungsverordnung (ARegV).

 

03/2016: Gemeinsame Stellungnahme zur Digitalisierung der Energiewende

Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) begrüßen ausdrücklich den von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf eines Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende. Die darin vorgeschlagenen Regelungen

  • zum Rollout der intelligenten Zähler,
  • zum Kommunikationskonzept sowie
  • zur Rollenverteilung der unterschiedlichen Marktteilnehmer

bieten aus Sicht der Übertragungsnetzbetreiber erhebliche volkswirtschaftliche Vorteile und sind zielführend. Sie sind ein wichtiger Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung des EOM 2.0. und der Energiewende.

 

08/2015: Stellungnahmen zum Weißbuch „Ein Strommarkt für die Energiewende“

Amprion unterstützt im Grundsatz einen Großteil der im Weißbuch des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie enthaltenen Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Strommarktes für die Energiewende. Amprion liefert mit seiner Stellungnahme im Rahmen des Konsultationsprozesses des Bundeswirtschaftsministeriums einen Diskussionsbeitrag zu wichtigen netzspezifischen Aspekten wie der Ausgestaltung der Netzreserve – und spricht sich klar gegen eine Vereinheitlichung der Netzentgelte auf Ebene der Übertragungsnetzbetreiber aus. Darüber hinausgehende Punkte wurden in der gemeinsamen Stellungnahme der vier Übertragungsnetzbetreiber adressiert.

 

01/2012: Studie zur Mindesterzeugung des konventionellen Kraftwerksparks

Mit dem Ziel der maximalen Integration erneuerbarer Energien stellt sich zunehmend die Frage für die Übertragungsnetzbetreiber, wie viel konventionelle Erzeugung und mit welchen Qualitäten am Netz bleiben muss, um die Handlungsfähigkeit des Übertragungsnetzbetreibers für die Sicherheit des Systembetriebes zu unterstützen. Mit dieser Frage beschäftigt sich die „Studie zur Ermittlung der technischen Mindesterzeugung des konventionellen Kraftwerksparks zur Gewährleistung der Systemstabilität" der vier Übertragungsnetzbetreiber. Nach der Diskussion mit BMWi, BNetzA, BMU und anderen Akteuren im Elektrizitätsversorgungssystem liegt die Studie nun als Abschlussbericht vor – und damit erstmals eine für Deutschland einheitliche Systematik, welche Kriterien und welche Wirkungsmechanismen bei der Bestimmung der Mindesterzeugung zu berücksichtigen sind. Die „Mindesterzeugung“ ist kein fester Wert, sondern stark situationsabhängig.