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Bis zu 1.000 Meter Erdkabel präzise verlegen, ohne dafür einen durchgehenden Graben auszuheben: Das soll das innovative Tunnelbohrverfahren „E-Power Pipe®“ ermöglichen, das Amprion gemeinsam mit dem Bohrspezialisten Herrenknecht und der RWTH Aachen entwickelt hat – gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

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Erfolgreiches Pilotprojekt:

Im Frühjahr 2017 haben Amprion und Herrenknecht das neue Verfahren erstmals unter realen Bedingungen im nordrhein-westfälischen Borken getestet. Drei parallele Bohrungen mit 300 Metern Länge in einer Tiefe von 2,5 Metern wurden durchgeführt; unter den lokalen Bedingungen konnten Bestleistungen von bis zu 126 Metern Vortrieb pro Tag bei der Pilotbohrung die Leistungsfähigkeit der Vortriebstechnik belegen. „Wir erhoffen uns von E-Power Pipe® Vorteile in der Umsetzung zukünftiger Kabelprojekte – etwa wenn Straßen, Schienen oder Bereiche mit sensiblen Oberflächen unterquert werden müssen“, sagt Dr. Jan Brüggmann, der bei Amprion die Abteilung für Erdkabeltechnik und -bau leitet. Bis es so weit ist, stehen allerdings noch weitere Tests an. Erst wenn ausreichende Erfahrungen vorliegen, wird Amprion die neue Technik in seinen Werkzeugkasten integrieren.

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