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Das Foto im Querformat stammt aus der Systemführung und  zeigt eines der wichtigsten Arbeitsmittel der Systemführung/Netzführung: das 18 Meter breite und sechs Meter hohe Rückmeldebild.
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IT-Infrastruktur für das Übertragungsnetz

Andreas Janster (M. Eng. Information Systems Engineering) ist seit 2019 bei Amprion. Im Team „Systemtechnik“ ist er als Spezialist für Solaris und Linux tätig.

Was ist die Aufgabe deines Teams und wie unterstützt du dabei?

Unsere wichtigste Aufgabe ist es, eine dauerhafte Verfügbarkeit unserer SCADA-Leitsysteme zu gewährleisten. Ohne diese Systeme könnten die Kolleg*innen in den Schalt- und Leitwarten das Übertragungsnetz weder überwachen noch steuern. Wir betreiben unsere Server in zwei großen und mehreren kleineren Rechenzentren. Alle Komponenten werden redundant ausgelegt, sind also mehrfach abgesichert. Grundsätzlich bauen wir auf verschiedenste Cluster und Systemstrukturen, die eine höchstmögliche Verfügbarkeit bieten.

Unser Aufgabenbereich reicht von der Auswahl über den Einbau der Server bis hin zur Installation und Konfiguration des Betriebssystems sowie der dazugehörigen Software. Allein in unserem Fachbereich betreuen wir in unseren Rechenzentren und Umspannanlagen fast 1.000 sowohl physische als auch virtuelle Solaris- und Linux-Systeme. Im täglichen Betrieb überwachen und kontrollieren wir diese Server, bewerten eventuell auftretende Sicherheitslücken und reagieren auf diese. Außerdem aktualisieren und erneuern wir regelmäßig die Server der Netzleitsysteme sowie der angrenzenden Systeme.

Was war dein bisheriges Highlight bei Amprion?

2020 durfte ich ein Projekt zur Erneuerung einer Datenaustauschplattform in Form eines sogenannten Hochverfügbarkeitsclusters leiten. Zu diesem Zeitpunkt war ich erst ein paar Monate im Unternehmen und hatte dadurch schon die Möglichkeit auch abteilungsübergreifend zahlreiche Mitarbeiter*innen kennen zu lernen. Außerdem habe ich Einblicke in die komplexen Kommunikationsstrukturen zwischen Applikationen, Leitsystemen sowie anderen Übertragungs- und Verteilnetzbetreibern erhalten. Besonders spannend waren dabei die bei der Systemarchitektur zu beachtenden Sicherheitsaspekte, unter anderem die Systemtrennung zwischen einzelnen Gewerken und den Leitsystemen.

Auf welche Entwicklungen und Projekte in deinem Bereich freust du dich in den kommenden Jahren am meisten?

Wir haben vor kurzem unsere gesamte Managementumgebung neu entwickelt und umgesetzt – denn bei der Menge an Systemen sind eine einheitliche Verwaltung und die stetig wachsende Anzahl der automatisierten Prozesse unabdingbar. Die Integration unserer Server in die neue Umgebung werden viele Arbeitsabläufe grundlegend vereinfachen.

Was schätzt du an deinem Team und deinem Arbeitsumfeld?

Ich schätze sehr die Offenheit und Hilfsbereitschaft – im Team, aber auch übergreifend in den benachbarten Fachbereichen. Gerade bei Problemen oder Störungen ziehen alle an einem Strang.

Wie würdest du Amprion in drei Worten beschreiben?

Essenziell, wachsend, abwechslungsreich.