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Offshore-Haftungsumlage

Offshore-Haftungsumlage für 2017 nach § 17f EnWG

Die Netzbetreiber sind nach § 17f Abs. 5 EnWG berechtigt die Kosten für geleistete Entschädigungszahlungen als Aufschlag auf die Netzentgelte gegenüber Letztverbrauchern geltend zu machen. Die Ermittlung der Aufschläge auf die Netzentgelte basiert zum einen auf den prognostizierten wälzbaren Kosten aus Entschädigungszahlungen an Betreiber von Offshore-Windparks für das Jahr 2017. Zum anderen basiert die Ermittlung der Aufschläge auf der Differenz zwischen den tatsächlich wälzbaren Kosten des Jahres 2015 und den prognostizierten wälzbaren Kosten aus Entschädigungszahlungen an Betreiber von Offshore-Windparks für das Jahr 2015. Die Prognose wurde auf Basis eines komplexen, eigens entwickelten und wissenschaftlich begleiteten Simulationsmodells vorgenommen. Die Kosten wurden von den betroffenen Übertragungsnetzbetreibern TenneT TSO GmbH und 50Hertz Transmission GmbH durch Wirtschaftsprüferbescheinigungen testiert.

Offshore-Haftungsumlage je Letztverbrauchergruppe

Jahr LV-Gruppe A' LV-Gruppe B' LV-Gruppe C'
2017 -0,028 ct/kWh 0,038 ct/kWh 0,025 ct/kWh

Weitere Details finden Sie unter http://www.netztransparenz.de/de/Umlage_17f.htm

Letztverbrauchergruppe A':


Strommengen von Letztverbrauchern für die jeweils ersten 1.000.000 kWh je Abnahmestelle (§17f Abs. 5 Satz 2 EnWG).

Letztverbrauchergruppe B':


Letztverbraucher, deren Jahresverbrauch an einer Abnahmestelle 1.000.000 kWh übersteigt, zahlen zusätzlich für über 1.000.000 kWh hinausgehende Strombezüge eine maximale Offshore-Haftungsumlage von 0,05 ct/kWh (§17f Abs. 5 Satz 2 EnWG).

Letztverbrauchergruppe C':


Letztverbraucher, deren Jahresverbrauch an einer Abnahmestelle 1.000.000 kWh übersteigt und deren Stromkosten im vorangegangenen Kalenderjahr 4 Prozent des Umsatzes überstieg, zahlen zusätzlich für über 1.000.000 kWh hinausgehende Strombezüge eine maximale Offshore-Haftungsumlage von 0,025 ct/kWh (§17f Abs. 5 Satz 3 EnWG).