Karriere bei Amprion

Amprion stellt weitere Freileitung fertig

Der Dortmunder Übertragungsnetzbetreiber Amprion hat jetzt die neue Freileitungsverbindung von Weißenthurm in Rheinland-Pfalz nach Sechtem in Nordrhein-Westfalen in Betrieb genommen. Auf der insgesamt rund 62 Kilometer langen Verbindung wurden 190 Masten neu errichtet. Im Endausbau werden auf der Leitungsverbindung zwei 380-Kilovolt(kV)-Stromkreise der Amprion und zwei 110-kV-Stromkreise für das Verteilnetz geführt werden.

Der zweite Bauabschnitt von der Landesgrenze von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen bis nach Sechtem wurde im November fertiggestellt. Auf der etwa 30 Kilometer langen Strecke baute Amprion seit Mai 2012 insgesamt 92 neue Freileitungsmasten mit einer durchschnittlichen Höhe von 56 Meter. Die Kosten für den Bauabschnitt betrugen rund 35 Millionen Euro. Der Abschnitt verläuft durch Alfter, Bonn, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach und Wachtberg.

Bis Mitte kommenden Jahres finden noch Restarbeiten statt. Es werden Strommasten der alten Leitungsverbindung abgebaut.

Die neue Leitungsverbindung wird insgesamt vier Stromkreise tragen. Im ersten Schritt wurden die beiden 110-kV-Stromkreise im Verteilnetz und ein 220-kV-Stromkreis der Amprion in diesen Tagen in Betrieb genommen. Einen zweiten Stromkreis wird Amprion ab dem kommenden Jahr nutzen, wenn die notwendigen Umbauarbeiten in der Umspannanlage Sechtem beendet sind. Später wird die Leitung vollständig auf 380-kV-Betrieb umgestellt.

Das erste in Rheinland-Pfalz gelegene Teilstück wurde bereits 2011 fertiggestellt. Es ist etwa 33 Kilometer lang. Dort wurden 100 Maste neu errichtet.

Die Leitung von Weißenthurm bei Koblenz nach Sechtem bei Bonn ist ein Teilstück einer wichtigen Nordsüdverbindung, die für die Sicherheit der Stromversorgung in Süddeutschland von großer Bedeutung ist. Dies wurde insbesondere durch die Aufnahme der Leitung in das Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) dokumentiert. Die Leitungsverbindung wird in den kommenden Jahren bis nach Wesel am Niederrhein ausgebaut werden.

Dr. Andreas Preuß
Dr. Andreas Preuß
Pressesprecher
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